Sicherheit steht beim Bezahlen für Verbraucher an erster Stelle. Das zeigt eine aktuelle GfK-Studie im Auftrag von Mastercard zum Weltverbrauchertag. Gleichzeitig wird deutlich, dass Kartenbetrug für viele bereits Realität ist.
Das Geschäft mit Kartenbetrug nimmt weiter zu: Laut der Studie „Mastercard Payment Pulse 2025“ haben bereits 27 % der Deutschen Erfahrungen mit Debit- oder Kreditkartenbetrug gemacht. Auffällig sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während fast jeder dritte Mann betroffen ist, ist es bei Frauen etwas mehr als jede Fünfte.
Für die Studie „Mastercard Payment Pulse 2025“ wurden im Oktober 2025 insgesamt 1.004 Personen im Alter von 18 bis 74 Jahren in Deutschland online befragt. Die Erhebung führte das Marktforschungsinstitut GfK durch. Die Studie erscheint jährlich und analysiert Trends im Zahlungs- und Einkaufsverhalten der Verbraucher:innen.
Auch Reklamationen sind inzwischen weit verbreitet. Rund 25 % der Befragten haben bereits eine unberechtigte Abbuchung bei ihrer Bank gemeldet, meist über das Chargeback-Verfahren. Die häufigsten Gründe dafür sind:
Gleichzeitig zeigt sich eine Wissenslücke: 29 % der Befragten geben an, ihre Rechte bei unberechtigten Abbuchungen nicht ausreichend zu kennen.
Gleichzeitig zeigt die Studie ein hohes Sicherheitsbewusstsein: Viele Verbraucher schützen ihre Zahlungsdaten aktiv. Neun von zehn Befragten geben an, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen:
Im europäischen Vergleich zeigt sich Deutschland besonders sicherheitsaffin: 26 % der Befragten nutzen aktiv Verschlüsselungstechnologien und damit deutlich mehr als im europäischen Durchschnitt von 17 %.
Beim Online-Shopping steht für die meisten Nutzer:innen weiterhin die Sicherheit im Vordergrund. 66 % nennen ein hohes Sicherheitsniveau als wichtigste Anforderung an digitale Bezahlprozesse.
Darüber hinaus spielen Komfort und Geschwindigkeit eine zentrale Rolle:
Zudem wünschen sich viele Verbraucher:innen weniger manuelle Eingaben. Rund ein Viertel möchte Kartendaten nicht bei jedem Kauf neu eingeben müssen oder bevorzugt mehrere flexibel nutzbare Bezahlarten. 27 % legen Wert auf möglichst wenige Klicks im Checkout.
Vor diesem Hintergrund treiben Zahlungsanbieter neue Standards für den Online-Checkout voran. Ein Beispiel ist „Click to Pay“, ein Industriestandard, der den Bezahlprozess vereinfachen und gleichzeitig sicherer machen soll.
Die Technologie basiert auf sogenannter Tokenisierung: Anstelle der 16-stelligen Kartennummer wird ein verschlüsselter Token verwendet. Dadurch bleiben sensible Kartendaten selbst im Fall eines Datenlecks geschützt.
Für Verbraucher:innen bedeutet das: weniger Eingaben, kein wiederholtes Hinterlegen persönlicher Daten und ein schnellerer Bezahlvorgang.
„Beim Bezahlen im Internet wollen Menschen vor allem eins: dass alles reibungslos und sicher funktioniert. Click to Pay bietet genau das – kein umständliches Eingeben von Kartendaten. Wir wollen diesen Standard in Deutschland breit verfügbar machen und so das Bezahlen beim Onlineshopping spürbar vereinfachen“, betonte Nikolaus Trzeschan, Country Manager von Mastercard Deutschland.
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