Die niederländische Neobank bunq stellt ihr Bonusprogramm „bunq Points“ wieder ein. Stattdessen setzt das Unternehmen künftig auf ein neues Belohnungssystem mit dem Namen „Wheel of Fortune“. Für Bestandskund:innen gibt es jedoch Übergangsfristen zum Sammeln und Einlösen der Punkte.
Das Bonusprogramm „bunq Points“ wurde erst im Herbst 2025 eingeführt, nun ist bereits wieder Schluss. Die Direktbank ersetzt es durch das „Wheel of Fortune“, ein Feature, das bunq bereits in der Vergangenheit genutzt hat und nun erneut einführt. Damit sollen Kund:innen bei Kartenzahlungen wieder unmittelbare Belohnungen erhalten können.
Neukund:innen, die seit dem 12. Februar 2026 ein Konto bei bunq eröffnen, sammeln daher keine Punkte mehr. Stattdessen können sie direkt das neue Glücksrad nutzen. Dieses bietet laut Bank die Chance, eine Zahlung zurückzugewinnen oder Bäume pflanzen zu lassen.
Wer bereits vor dem 12. Februar 2026 Kund:in bei bunq geworden ist, kann „bunq Points“ noch für eine begrenzte Zeit nutzen.
Bis dahin gelten weiterhin die bisherigen Sammelraten der unterschiedlichen Kontomodelle. So gab es in den Tarifen bunq Core und Pro jeweils einen Punkt pro ausgegebenem Euro, mit bunq Elite zwei Punkte pro Euro Kartenumsatz.
Mit dem Aus für „bunq Points“ verschwindet auch eine Funktion, die für Vielflieger:innen interessant war: die Umwandlung von Punkten in Flugmeilen.
Unter anderem war ein Transfer zum Vielfliegerprogramm Flying Blue möglich. Damit positionierte sich bunq zeitweise in Konkurrenz zu flexiblen Punkteprogrammen wie etwa Membership Rewards von American Express oder RevPoints von Revolut.
Da das neue „Wheel of Fortune“ eher auf spontane Belohnungen statt auf langfristiges Punktesammeln setzt, verliert das bunq-Angebot für Fans klassischer Loyalty-Programme an Attraktivität.
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