Schluss mit der Warteschleife: Miles & More ermöglicht Online-Umbuchung für Prämienflüge
Wer einen Award Flight über Miles & More gebucht hat, musste Änderungen bislang zwingend per Telefon beim Service-Center beantragen. Das ändert sich nun: Seit dem 20. April 2026 steht im Loyalitätsprogramm der Lufthansa Group eine Online-Funktion für Umbuchungen zur Verfügung. Das macht Änderungen deutlich einfacher und spart in vielen Fällen lange Wartezeiten am Telefon.
Die neue Funktion ermöglicht es Miles & More Kund:innen, Datum und Uhrzeit eines gebuchten Prämienflugs direkt im persönlichen Miles & More Konto anzupassen. Das ist unabhängig von den Öffnungszeiten des Service-Centers möglich. Voraussetzung ist, dass der gebuchte Tarif eine Umbuchung grundsätzlich zulässt. Ob das der Fall ist, hängt vom gewählten Prämientarif ab: Flex-Tarife bieten dabei die größte Flexibilität, während Standard-Tarife eingeschränktere Konditionen mitbringen können.
So funktioniert die Online-Umbuchung
Der Prozess ist in wenigen Schritten erledigt:
Im Miles & More Konto anmelden (Website oder App)
Den Bereich „Aktuelle Buchungen“ aufrufen
Die gewünschte Buchung auswählen
Sofern verfügbar, auf „Flüge ändern“ klicken
Den Anweisungen folgen und einen neuen Flug oder ein neues Datum auswählen
Mögliche Differenzbeträge bei Steuern und Gebühren prüfen und die Umbuchung abschließend bestätigen
Wichtig: Da es sich um eine Kontoänderung handelt, ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung (per SMS oder App) verpflichtend. Diese sollte vorab eingerichtet sein.
Was die neue Funktion nicht abdeckt
Die Online-Umbuchung ist kein Allheilmittel für alle Änderungswünsche. Bei komplexen Routings, speziellen Ticketarten oder Stornierungen bleibt der Weg über das Service-Center weiterhin notwendig. Auch Streckenänderungen, also der Wechsel des Reiseziels, fallen in der Regel nicht unter eine klassische Umbuchung und müssen telefonisch geklärt werden. Ist eine Online-Änderung nicht möglich, weist das System automatisch darauf hin.
Den größten Mehrwert zieht, wer mit Flex-Tarifen unterwegs ist: Hier lässt sich nun wirklich spontan und ohne Aufwand umplanen. Bei Standard-Tarifen lohnt ein genauer Blick in die Tarifbedingungen, das gilt heute wie vor der Neuerung. Was sich verändert hat, ist der Weg dorthin: kürzer, direkter und ohne Warteschleife.
Miles & More Kreditkarten: Meilen sammeln und von Reisevorteilen profitieren
Für alle, die Miles & More regelmäßig nutzen, können passende Kreditkarten eine sinnvolle Ergänzung sein. Drei Karten, mit denen sich zusätzliche Meilen und Reisevorteile verbinden lassen:
Miles & More Gold Credit Card
Sammelrate von 1 Meile je 2 Euro Umsatz, Prämienmeilen bleiben dauerhaft gültig
Reiseversicherungspaket inklusive (u. a. Reiserücktritt und Auslandskrankenversicherung)
Statusvorteile wie Avis Preferred und Marriott Silver inklusive
Willkommensbonus für Neuantragstellende
Meilen einlösbar für Freiflüge, Upgrades und Prämien
Die Miles & More Gold Credit Card richtet sich besonders an Vielfliegende, die Wert auf eine Kombination aus solidem Reiseschutz, unbegrenzter Meilengültigkeit und zusätzlichen Serviceleistungen legen. Das integrierte Versicherungspaket deckt wichtige Leistungen auf Reisen ab und wird durch telemedizinische Unterstützung sinnvoll ergänzt.
Überaus nützlich ist die unbegrenzte Gültigkeit der gesammelten Prämienmeilen. Dadurch eignet sich die Karte sowohl für Personen, die regelmäßig fliegen und Meilen zeitnah einlösen, als auch für alle, die ihre Meilen langfristig ansparen möchten. Die Einbindung in Partnerprogramme wie Marriott Bonvoy ermöglicht zudem zusätzliche Vorteile in Hotels. Die gesammelten Meilen können flexibel genutzt werden, etwa für Prämienflüge, Upgrades oder Zahlungen über MilesPay.
Die Miles & More Blue Credit Card eignet sich als unkomplizierte Einstiegskarte für alle, die mit dem Meilensammeln beginnen möchten. Für 5,50 Euro im Monat lassen sich Meilen dauerhaft sichern und mit Partneraktionen zusätzlich ausbauen.
Im Unterschied zur Gold Card enthält die Blue Card kein Versicherungspaket, stattdessen können einzelne Zusatzleistungen kostenpflichtig hinzugebucht werden. Damit eignet sie sich vor allem für Personen, die ihre Karte primär zum Sammeln und Einlösen von Meilen nutzen möchten.
Zu beachten sind die Gebühren bei Bargeldabhebungen und Fremdwährungstransaktionen, die die Karte für häufige Auslandseinsätze weniger attraktiv machen. Für alle, die mit überschaubaren Fixkosten Meilen sammeln und von unbegrenzter Meilengültigkeit profitieren wollen, bleibt sie jedoch eine interessante Wahl.
Unter den weniger positiven Erfahrungen mit der Miles & More MyFlex Credit Card fallen die 15,65 % Sollzinsen bei der flexiblen Teilzahlung auf – die Standardeinstellung bei der Kreditkarte. Um unnötige Zinsen zu vermeiden, müssen Nutzer:innen offene Kreditkartenbeträge eigenständig begleichen oder die Mastercard rechtzeitig aufladen. Zudem behalten gesammelte Flugmeilen im Gegensatz zu anderen Miles & More Kreditkarten nicht dauerhaft ihre Gültigkeit. Es fehlt darüber hinaus sowohl an Versicherungsleistungen als auch an einem Willkommensbonus für Neukund:innen.
Andererseits bietet die Miles & More MyFlex Kreditkarte einige Pluspunkte: eine flexible Ratenzahlungsoption, die finanzielle Spielräume schafft, das Sammeln von Meilen (1 Prämienmeile für je 2 Euro Umsatz) und den Verzicht auf eine Grundgebühr.
Die schlechteste Karte, die ich je hatte. Kartenabrechnungen gibt es nicht. Und wenn nicht bis Monatsende alles zurückgezahlt ist.(muss man mühsam zusammenzählen, DKB braucht dann auch noch Zeit für die Überweisung) gibts Zinsen und einen Abschlag für den nächsten Monat sowieso obendrauf. Da fallen die Milen nicht mehr ins Gewicht. Eine Karte, mit der man sich nur ärgert..
SEO- und Content-Experte & regelm. Kreditkartennutzer
Sercan arbeitet seit 2020 als SEO- und Content-Experte in der Finanzbranche. Als Gadget-Liebhaber erkannte er früh seinen eigenen Bedarf an einer Kreditkarte und nutzt diese inzwischen täglich, meist in Onlineshops und Buchungsportalen.
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Zuletzt aktualisiert am 27. April 2026
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Die schlechteste Karte, die ich je hatte. Kartenabrechnungen gibt es nicht. Und wenn nicht bis Monatsende alles zurückgezahlt ist.(muss man mühsam zusammenzählen, DKB braucht dann auch noch Zeit für die Überweisung) gibts Zinsen und einen Abschlag für den nächsten Monat sowieso obendrauf. Da fallen die Milen nicht mehr ins Gewicht. Eine Karte, mit der man sich nur ärgert..