Revolut vereinfacht Bonusprogramm: RevPoints sammeln auch ohne Wechselgeldfunktion
Bisher war das Sammeln von RevPoints ohne zusätzliche Gebühren nur eingeschränkt möglich. Mit dem Wegfall der verpflichtenden Wechselgeldfunktion können jetzt sogar Nutzer:innen des kostenlosen Revolut Standard-Kontos Punkte direkt bei Zahlungen sammeln. Das macht das Bonusprogramm deutlich zugänglicher und attraktiver.
Das RevPoints-Programm setzte in der kostenlosen Standard-Version bislang voraus, dass die Wechselgeldfunktion aktiviert wurde. Dabei wurde jede Zahlung auf den nächsten vollen Euro aufgerundet, und die Differenz zum Preis von 2 Cent pro Punkt in RevPoints umgewandelt. Für viele Revolut-Kund:innen war dieses Modell wenig attraktiv, da die zusätzlichen Kosten den tatsächlichen Nutzen der gesammelten Punkte oft überstiegen.
Mit dem aktuellen Update entfällt diese Einschränkung. Die Wechselgeldfunktion bleibt weiterhin verfügbar, ist aber nur noch optional. RevPoints können jetzt unabhängig davon bei jeder Kartenzahlung gesammelt werden. Das erhöht die Attraktivität des Programms deutlich und senkt die Einstiegshürde für alle Revolut-Kund:innen.
RevPoints sammeln und flexibel einlösen
Das Prinzip von RevPoints ähnelt bekannten Bonusprogrammen wie Membership Rewards von American Express. Wer mit der Revolut-Karte bezahlt, sammelt automatisch Punkte, die sich später für Prämien einsetzen lassen. Besonders beliebt ist der Transfer zu Vielfliegerprogrammen, bei dem Revolut ein festes Umrechnungsverhältnis von 1:1 bietet. Aktuell können RevPoints unter anderem bei folgenden Partnerprogrammen eingelöst werden:
Air France-KLM Flying Blue
British Airways Executive Club
Qatar Airways Privilege Club
Turkish Airlines Miles&Smiles
Zusätzlich lassen sich die Punkte für Reisebuchungen, Hotelrabatte oder andere Leistungen nutzen. Die Einlösung erfolgt bequem über die Revolut-App.
Punktevergabe abhängig vom Revolut-Abo
Die Höhe der Punktegutschrift hängt vom gewählten Abo ab. Während bei Revolut Standard vergleichsweise wenige Punkte gesammelt werden, erhalten Kund:innen mit einem kostenpflichtigen Abo teils deutlich bessere Konditionen. Revolut Ultra bietet mit 1 Punkt pro Euro Umsatz die höchste Rate und ist damit besonders für Vielnutzende oder Meilensammler:innen attraktiv.
Die Revolut-Modelle im Überblick
Je nach Nutzungsverhalten kann sich ein anderes Revolut-Konto lohnen. Von Standard bis Ultra bietet das Unternehmen fünf abgestufte Modelle mit unterschiedlichen Leistungen. Hier findest du eine kompakte Übersicht aller Varianten.
Revolut Standard
Kostenloses Konto mit digitaler und physischer Debitkarte
RevPoints: 1 Punkt je 10 Euro Kartenumsatz
Gebührenfreie Bargeldabhebungen bis 200 Euro im Monat
Revolut bietet hier ein Konto samt Debitkarte, das sowohl zum Abheben von Bargeld als auch für bargeldloses Bezahlen genutzt werden kann. Im Alltag lässt sich damit weitgehend auf Bargeld verzichten, und das Basisangebot kommt ohne monatliche Kosten aus. Für den Kartenversand fällt lediglich eine einmalige, überschaubare Gebühr an. Darüber hinaus berechnet Revolut 2 % für Bargeldabhebungen oberhalb der monatlichen 200-Euro-Freigrenze. Das Wechsellimit liegt bei 1.000 Euro pro Monat, für darüber hinausgehende Beträge wird eine Gebühr von 0,5 % fällig. Da Revolut bei der Kontoeröffnung keine SCHUFA-Abfrage durchführt, eignet sich das Konto auch für junge Menschen oder Personen mit eingeschränkter Bonität.
Neben den Kostenstrukturen legt Revolut zunehmend Wert auf Sicherheit. Das Unternehmen erweitert sein Schutzsystem laufend, zuletzt mit dem standortbasierten „Street Mode“. Diese Funktion ergänzt die bestehende Wealth-Protection-Funktion und soll verhindern, dass Überweisungen unter Zwang oder nach einem Handydiebstahl ausgeführt werden. Nach der Aktivierung lassen sich vertrauenswürdige Orte wie das eigene Zuhause festlegen. Erfolgt eine Überweisung über dem persönlichen Limit außerhalb dieser Zonen, wird der Transfer um eine Stunde verzögert und durch zusätzliche Identitätsprüfungen abgesichert. So bleibt mehr Zeit, um im Ernstfall zu reagieren und unbefugte Transaktionen zu stoppen.
Revolut Plus ist generell ein empfehlenswertes Produkt. Allerdings gilt die Empfehlung nicht uneingeschränkt. Insbesondere Familien mit bis zu zwei Kindern sind Profiteure. Der Nachwuchs lernt dabei den Umgang mit Bezahlkarten. Dies ist eine gute Vorbereitung auf eine Welt, in der Bargeld an Bedeutung verliert. Die Ausstellung der ersten beiden Revolut Plus Kreditkarten ist gratis, was für Paare perfekt ist.
Ein weiteres Highlight in unserem Testbericht ist das kostenlose Geldabheben. Im Vergleich zu den teureren Abos verringert sich die Summe auf 200 Euro monatlich. Bis zu dieser Grenze beziehst du weltweit Bargeld für 0 % Gebühren. Danach fallen 2 % an. Auf Wunsch lässt sich die Debitkarte übrigens personalisieren. Die Versicherungsleistungen sind übersichtlich. Auf Reiseschutz verzichtet Revolut bei diesem Angebot vollständig.
Hervorzuheben sind jedoch die wachsenden Sicherheitsfunktionen von Revolut. Neben Echtzeitbenachrichtigungen und biometrischen Prüfungen bietet die App mit dem Street Mode eine zusätzliche Schutzebene. Nach Aktivierung werden Überweisungen oberhalb eines frei wählbaren Limits außerhalb definierter Orte, etwa Zuhause oder am Arbeitsplatz, automatisch um eine Stunde verzögert und mit einer Extra-Verifizierung versehen. Dieser Mechanismus soll verhindern, dass Geld nach Diebstählen oder unter Zwang unbemerkt abfließt.
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Premium-Pakets ist das integrierte Versicherungspaket. Dazu gehören eine Auslandskrankenversicherung, Käuferschutz, Ticket- und Erstattungsschutz sowie eine Gepäck- und Flugverspätungsversicherung. Ergänzend profitieren Premium-Nutzende von Rabatten für Flughafenlounges, kostenlosem Zugang bei Flugverspätungen und Cashback auf Reisebuchungen. Zwei Kinderkonten sind ebenfalls enthalten; Eltern können Ziele und Aufgaben festlegen, um den Umgang mit Geld alltagsnah zu vermitteln.
Neben diesen Leistungen investiert Revolut stark in Sicherheitsfunktionen, die über das übliche Bankniveau hinausgehen. Dazu zählt der neue Street Mode, der den Schutz bei mobilen Überweisungen erhöht. Die Funktion arbeitet standortbasiert: Nach der Aktivierung lassen sich vertrauenswürdige Orte wie das eigene Zuhause oder der Arbeitsplatz definieren. Erfolgt eine Überweisung über einem selbst festgelegten Limit außerhalb dieser Zonen, wird sie um eine Stunde verzögert und erfordert zusätzliche Identitätsprüfungen. So soll verhindert werden, dass Kriminelle nach einem Handydiebstahl oder unter Zwang Transaktionen auslösen können.
Die Revolut Metal richtet sich an anspruchsvolle, digitalaffine Personen, die Wert auf Flexibilität, internationale Einsatzmöglichkeiten und moderne App-Funktionen legen. Besonders Vielreisende profitieren von kostenfreien Bargeldabhebungen bis 800 Euro monatlich, gebührenfreien internationalen Überweisungen und dem Zugang zu über 150 Währungen zum Interbankensatz. Auch Familien können durch die Verknüpfung von bis zu fünf Kinderkonten sowie durch Co-Parenting-Funktionen Mehrwert erzielen.
Zu den Stärken zählen das umfangreiche Versicherungspaket, Cashback- und Bonusprogramme, eine intuitive App mit Budget- und Analysetools sowie die Integration von Apple Pay und Google Pay. Schwächen zeigen sich in der monatlichen Gebühr von 13,99 Euro, den begrenzten Freikontingenten für Bargeldabhebungen und internationalen Überweisungen sowie in fehlenden Leistungen wie einer Reiseabbruch- oder Reiserücktrittsversicherung.
Im Alltag überzeugt die Karte durch einfache Handhabung, weltweite Akzeptanz und ein breites Spektrum an Zusatzfunktionen. Zusätzlich stärkt Revolut die Sicherheit, was insbesondere bei einer Premiumkarte relevant ist. Neben klassischen Maßnahmen wie biometrischen Prüfungen oder Echtzeitbenachrichtigungen bietet Revolut inzwischen auch den Street Mode. Diese Funktion ergänzt die bestehende Sicherheitsstruktur um eine standortbasierte Schutzebene: Überweisungen über einem selbst festgelegten Limit werden außerhalb definierter vertrauenswürdiger Orte um eine Stunde verzögert und durch eine zusätzliche Identitätsprüfung abgesichert. So sollen erzwungene Transfers und Betrugsversuche nach einem Handydiebstahl wirksam erschwert werden.
Für Reisen bietet die Metal-Karte somit finanzielle Vorteile, Komfort und ein erhöhtes Sicherheitsniveau. Auch beim Online-Shopping profitieren Nutzende von Käuferschutz und Cashback. Insgesamt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für Vielnutzende und Reisende attraktiv, während Gelegenheitsnutzende die monatlichen Kosten sorgfältig abwägen sollten.
Ob sich die Revolut Ultra lohnt, hängt stark davon ab, wie intensiv die Leistungen genutzt werden. Das Jahresabo ist mit 600 Euro hochpreisig, entfaltet seinen Mehrwert jedoch vor allem dann, wenn die umfangreichen Versicherungen regelmäßig zum Einsatz kommen. Dazu gehören unter anderem eine Ticketstornierungsversicherung für Einkäufe, eine Reisekrankenversicherung, Schutz für Wintersportaktivitäten, eine Mietwagenversicherung sowie eine Flug- und Gepäckverspätungsversicherung. Ergänzt wird das Paket durch eine Privathaftpflicht – ein Vorteil, der sich insbesondere für Vielreisende und Personen auszahlt, die beruflich oder privat häufig unterwegs sind.
Zusätzlich profitieren Ultra-Nutzende von Cashback, dem RevPoints-Bonusprogramm, Partnervergünstigungen und dem Wegfall von Fremdwährungsgebühren. Wer diese Vorteile kombiniert und aktiv nutzt, kann den hohen Preis teilweise oder vollständig kompensieren.
Neben dem Leistungspaket investiert Revolut weiterhin stark in die Sicherheit. Dazu zählt der Street Mode, eine neue Funktion, die Überweisungen außerhalb zuvor definierter vertrauenswürdiger Orte absichert. Transfers über dem persönlichen Limit werden dabei um eine Stunde verzögert und mit zusätzlichen Identitätsprüfungen versehen. Die Funktion soll Missbrauch erschweren – etwa nach einem Handydiebstahl oder bei erzwungenen Transaktionen.
Kurz gesagt: Die Ultra-Karte lohnt sich vor allem für alle, die viel reisen, regelmäßig Versicherungsleistungen benötigen und die zusätzlichen Vorteile wie die Vergünstigungen bei Partnerfirmen aktiv ausschöpfen.
Ich nutze Revolut Ultra seit 2 Jahre. Bin bisher ziemlich zu frieden. Blos die Partnerschaften könnte man überarbeiten und z.B. Tinder beenden. Ich fände Urban Sports wäre eine sehr kluge Zusammenarbeit neben dem Classpass!
Parallel zu seinem Journalismus-Studium hat Philipp großes Interesse an Wirtschaftsthemen entwickelt, das sich während seiner Arbeit bei einem großen Medizin-Publisher verfestigt hat. Hier hat er sich häufig mit gesundheitsökonomischen Fragestellungen beschäftigt. Als Vielreisender kennt er schon lange die Vorteile des bargeldlosen Bezahlens. Diese Erfahrungen helfen ihm sehr bei seiner Arbeit als Autor von Ratgebern und Analysen rund um Kreditkarten.
SEO- und Content-Experte & regelm. Kreditkartennutzer
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Zuletzt aktualisiert am 25. Juni 2025
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