Die britische Neobank Revolut beendet den Edelmetallhandel in Deutschland. Neue Käufe sind bereits ausgeschlossen, bestehende Positionen müssen innerhalb einer Frist aufgelöst werden. Für Konten mit entsprechenden Beständen entsteht damit Handlungsbedarf.
Wer die App von Revolut bislang für Investments in Edelmetalle genutzt hat, muss sich umstellen. Neue Kaufaufträge sind seit der Ankündigung nicht mehr möglich. Damit hat das Unternehmen den ersten Schritt zur vollständigen Einstellung des Angebots bereits umgesetzt. Zuvor konnten Nutzende direkt über die App in Rohstoffe wie Gold, Silber oder Platin investieren. Diese vergleichsweise flexible Lösung fällt nun ersatzlos weg.
Betroffen sind alle Revolut-Kund:innen, die aktuell noch Edelmetall-Positionen im Depot halten. Diese müssen bis spätestens zum 15. Juni 2026 verkauft werden. Nach Ablauf dieser Frist wird der Service vollständig eingestellt. Das bedeutet konkret: Bestehende Bestände müssen unabhängig von der aktuellen Marktsituation liquidiert werden. Ein Halten über das genannte Datum hinaus ist nicht möglich.
Die Optionen für betroffene Kund:innen sind dabei stark eingeschränkt. Ein Übertrag der Bestände auf ein anderes Depot ist nicht vorgesehen, und auch eine physische Auslieferung, etwa in Form von Goldbarren, bietet Revolut nicht an.
Als Begründung für die Änderung nennt das Unternehmen eine „interne Überprüfung des Produktangebots“. Weitere Details dazu bleiben offen. Für Nutzende ohne bestehende Edelmetall-Investments ergibt sich aktuell kein Handlungsbedarf.
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