Emirates Skywards steht für deutsche Revolut-Kund:innen ab sofort als Transferpartner in der App zur Verfügung. Der Umtauschkurs fällt dabei weniger günstig aus als bei den meisten anderen Airline-Partnern.
Die Liste der RevPoints-Tauschpartner wächst weiter. Nun lassen sich die Revolut-Punkte auch zu Emirates Skywards übertragen, und der Weg dorthin ist denkbar einfach. In der Revolut-App aktivierst du zunächst RevPoints, gehst dann auf „RevPoints“, wählst „Flugmeilen“ beziehungsweise „Einlösen“, entscheidest dich für Emirates Skywards und verknüpfst dein persönliches Skywards-Konto. Anschließend gibst du die gewünschte Punktezahl ein und bestätigst.
Ein paar Bedingungen solltest du kennen: Das Emirates-Konto muss auf deinen eigenen Namen laufen, Konten von Freund:innen oder Familienmitgliedern lassen sich nicht verknüpfen. Name und Namensreihenfolge müssen bei Revolut und Emirates übereinstimmen. Erlaubt sind zwischen 1 und 999.999 RevPoints pro Transfer, der endgültige Kurs wird vor der Bestätigung angezeigt. Wichtig: Ein abgeschlossener Transfer ist endgültig und lässt sich nicht zurückbuchen. Nicht eingelöste RevPoints sind grundsätzlich drei Jahre ab Erhalt gültig. Nach der Übertragung gelten die Regeln von Emirates Skywards.
Durch den Kurs von 2:1 verdoppelt sich rechnerisch, was du für eine Meile ausgeben musst. Je nach Abo ergibt sich diese effektive Sammelrate bei gewöhnlichen Kartenzahlungen:
Revolut-Abo
RevPoints-Rate
Effektiv für Emirates
Standard
1 Punkt je 10 Euro
1 Meile je 20 Euro
Plus
1 Punkt je 10 Euro
1 Meile je 20 Euro
Premium
1 Punkt je 4 Euro
1 Meile je 8 Euro
Metal
1 Punkt je 2 Euro
1 Meile je 4 Euro
Ultra
1 Punkt je 1 Euro
1 Meile je 2 Euro
Besonders bei Standard und Plus sammelst du also langsam. Einlösen lassen sich Skywards-Meilen unter anderem für Prämienflüge mit Emirates und flydubai, Upgrades, Sitzplatzreservierungen oder Lounge-Zugang. Emirates nennt für „Classic Rewards“ einen Einstieg ab 5.000 Meilen, Steuern und Zuschläge können zusätzlich anfallen.
Die fünf Revolut-Abos im Überblick
Werfen wir einen Blick auf die fünf Abos mit jeweils fünf zentralen Vorteilen:
Revolut Standard
Keine monatliche Abogebühr
Erste physische Karte kostenlos
Kostenlose Echtzeitüberweisungen an Revolut-Nutzer:innen
Bis zu 200 Euro oder fünf Abhebungen monatlich gebührenfrei
Revolut bietet hier ein Konto samt Debitkarte, das sowohl zum Abheben von Bargeld als auch für bargeldloses Bezahlen genutzt werden kann. Im Alltag lässt sich damit weitgehend auf Bargeld verzichten, und das Basisangebot kommt ohne monatliche Kosten aus. Für den Kartenversand fällt lediglich eine einmalige, überschaubare Gebühr an. Darüber hinaus berechnet Revolut 2 % für Bargeldabhebungen oberhalb der monatlichen 200-Euro-Freigrenze. Das Wechsellimit liegt bei 1.000 Euro pro Monat, für darüber hinausgehende Beträge wird eine Gebühr von 0,5 % fällig. Da Revolut bei der Kontoeröffnung keine SCHUFA-Abfrage durchführt, eignet sich das Konto auch für junge Menschen oder Personen mit eingeschränkter Bonität.
Neben den Kostenstrukturen legt Revolut zunehmend Wert auf Sicherheit. Das Unternehmen erweitert sein Schutzsystem laufend, zuletzt mit dem standortbasierten „Street Mode“. Diese Funktion ergänzt die bestehende Wealth-Protection-Funktion und soll verhindern, dass Überweisungen unter Zwang oder nach einem Handydiebstahl ausgeführt werden. Nach der Aktivierung lassen sich vertrauenswürdige Orte wie das eigene Zuhause festlegen. Erfolgt eine Überweisung über dem persönlichen Limit außerhalb dieser Zonen, wird der Transfer um eine Stunde verzögert und durch zusätzliche Identitätsprüfungen abgesichert. So bleibt mehr Zeit, um im Ernstfall zu reagieren und unbefugte Transaktionen zu stoppen.
Revolut Plus ist generell ein empfehlenswertes Produkt. Allerdings gilt die Empfehlung nicht uneingeschränkt. Insbesondere Familien mit bis zu zwei Kindern sind Profiteure. Der Nachwuchs lernt dabei den Umgang mit Bezahlkarten. Dies ist eine gute Vorbereitung auf eine Welt, in der Bargeld an Bedeutung verliert. Die Ausstellung der ersten beiden Revolut Plus Kreditkarten ist gratis, was für Paare perfekt ist.
Ein weiteres Highlight in unserem Testbericht ist das kostenlose Geldabheben. Im Vergleich zu den teureren Abos verringert sich die Summe auf 200 Euro monatlich. Bis zu dieser Grenze beziehst du weltweit Bargeld für 0 % Gebühren. Danach fallen 2 % an. Auf Wunsch lässt sich die Debitkarte übrigens personalisieren. Die Versicherungsleistungen sind übersichtlich. Auf Reiseschutz verzichtet Revolut bei diesem Angebot vollständig.
Hervorzuheben sind jedoch die wachsenden Sicherheitsfunktionen von Revolut. Neben Echtzeitbenachrichtigungen und biometrischen Prüfungen bietet die App mit dem Street Mode eine zusätzliche Schutzebene. Nach Aktivierung werden Überweisungen oberhalb eines frei wählbaren Limits außerhalb definierter Orte, etwa Zuhause oder am Arbeitsplatz, automatisch um eine Stunde verzögert und mit einer Extra-Verifizierung versehen. Dieser Mechanismus soll verhindern, dass Geld nach Diebstählen oder unter Zwang unbemerkt abfließt.
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Premium-Pakets ist das integrierte Versicherungspaket. Dazu gehören eine Auslandskrankenversicherung, Käuferschutz, Ticket- und Erstattungsschutz sowie eine Gepäck- und Flugverspätungsversicherung. Ergänzend profitieren Premium-Nutzende von Rabatten für Flughafenlounges, kostenlosem Zugang bei Flugverspätungen und Cashback auf Reisebuchungen. Zwei Kinderkonten sind ebenfalls enthalten; Eltern können Ziele und Aufgaben festlegen, um den Umgang mit Geld alltagsnah zu vermitteln.
Neben diesen Leistungen investiert Revolut stark in Sicherheitsfunktionen, die über das übliche Bankniveau hinausgehen. Dazu zählt der neue Street Mode, der den Schutz bei mobilen Überweisungen erhöht. Die Funktion arbeitet standortbasiert: Nach der Aktivierung lassen sich vertrauenswürdige Orte wie das eigene Zuhause oder der Arbeitsplatz definieren. Erfolgt eine Überweisung über einem selbst festgelegten Limit außerhalb dieser Zonen, wird sie um eine Stunde verzögert und erfordert zusätzliche Identitätsprüfungen. So soll verhindert werden, dass Kriminelle nach einem Handydiebstahl oder unter Zwang Transaktionen auslösen können.
Die Revolut Metal richtet sich an anspruchsvolle, digitalaffine Personen, die Wert auf Flexibilität, internationale Einsatzmöglichkeiten und moderne App-Funktionen legen. Besonders Vielreisende profitieren von kostenfreien Bargeldabhebungen bis 800 Euro monatlich, gebührenfreien internationalen Überweisungen und dem Zugang zu über 150 Währungen zum Interbankensatz. Auch Familien können durch die Verknüpfung von bis zu fünf Kinderkonten sowie durch Co-Parenting-Funktionen Mehrwert erzielen.
Zu den Stärken zählen das umfangreiche Versicherungspaket, Cashback- und Bonusprogramme, eine intuitive App mit Budget- und Analysetools sowie die Integration von Apple Pay und Google Pay. Schwächen zeigen sich in der monatlichen Gebühr von 15,99 Euro, den begrenzten Freikontingenten für Bargeldabhebungen und internationalen Überweisungen sowie in fehlenden Leistungen wie einer Reiseabbruch- oder Reiserücktrittsversicherung.
Im Alltag überzeugt die Karte durch einfache Handhabung, weltweite Akzeptanz und ein breites Spektrum an Zusatzfunktionen. Zusätzlich stärkt Revolut die Sicherheit, was insbesondere bei einer Premiumkarte relevant ist. Neben klassischen Maßnahmen wie biometrischen Prüfungen oder Echtzeitbenachrichtigungen bietet Revolut inzwischen auch den Street Mode. Diese Funktion ergänzt die bestehende Sicherheitsstruktur um eine standortbasierte Schutzebene: Überweisungen über einem selbst festgelegten Limit werden außerhalb definierter vertrauenswürdiger Orte um eine Stunde verzögert und durch eine zusätzliche Identitätsprüfung abgesichert. So sollen erzwungene Transfers und Betrugsversuche nach einem Handydiebstahl wirksam erschwert werden.
Für Reisen bietet die Metal-Karte somit finanzielle Vorteile, Komfort und ein erhöhtes Sicherheitsniveau. Auch beim Online-Shopping profitieren Nutzende von Käuferschutz und Cashback. Insgesamt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für Vielnutzende und Reisende attraktiv, während Gelegenheitsnutzende die monatlichen Kosten sorgfältig abwägen sollten.
Ob sich die Revolut Ultra lohnt, hängt stark davon ab, wie intensiv die enthaltenen Leistungen genutzt werden. Das Jahresabo ist mit 650 Euro hochpreisig, entfaltet seinen Mehrwert jedoch vor allem dann, wenn die umfangreichen Versicherungen regelmäßig zum Einsatz kommen. Dazu gehören eine Ticketstornierungsversicherung für Einkäufe, eine Reisekrankenversicherung, Schutz für Wintersportaktivitäten, eine Mietwagenversicherung sowie eine Flug- und Gepäckverspätungsversicherung. Ergänzt wird das Paket durch eine Privathaftpflicht, die sich besonders für Vielreisende und Personen auszahlt, die beruflich oder privat häufig unterwegs sind.
Zusätzlich profitieren Ultra-Nutzende von Cashback, dem RevPoints-Bonusprogramm, Partnervergünstigungen und dem Wegfall von Fremdwährungsgebühren. Wer diese Vorteile kombiniert und aktiv nutzt, kann den hohen Preis teilweise oder vollständig kompensieren.
Neben dem Leistungspaket investiert Revolut kontinuierlich in die Sicherheit. Dazu zählt der Street Mode, eine Funktion, die Überweisungen außerhalb zuvor definierter vertrauenswürdiger Orte absichert. Transfers über dem persönlichen Limit werden dabei um eine Stunde verzögert und mit zusätzlichen Identitätsprüfungen versehen. Die Funktion soll Missbrauch erschweren, etwa nach einem Handydiebstahl oder bei erzwungenen Transaktionen.
Kurz gesagt: Die Ultra lohnt sich vor allem für alle, die viel reisen, regelmäßig Versicherungsleistungen benötigen und die zusätzlichen Vorteile wie Partnervergünstigungen aktiv ausschöpfen.
Ich nutze Revolut Ultra seit 2 Jahre. Bin bisher ziemlich zu frieden. Blos die Partnerschaften könnte man überarbeiten und z.B. Tinder beenden. Ich fände Urban Sports wäre eine sehr kluge Zusammenarbeit neben dem Classpass!
Zu diesen Partnern kannst du deine RevPoints übertragen
Insgesamt kannst du deine RevPoints zu 17 Vielfliegerprogrammen und mit ALL Accor zu einem Hotelprogramm übertragen.
Transferpartner
Verhältnis
Aegean Miles+Bonus
1:1
Aer Lingus AerClub
1:1
Air France-KLM Flying Blue
1:1
Avianca LifeMiles
1:1
British Airways Club
1:1
China Southern Sky Pearl Club
1:1
Emirates Skywards
2:1
Etihad Guest
1:1
Finnair Plus
1:1
Iberia Club
1:1
Icelandair Saga Club
1:1
Qatar Airways Privilege Club
1:1
SAS EuroBonus
1:1
Singapore Airlines KrisFlyer
2:1
TAP Miles&Go
1:1
Turkish Airlines Miles&Smiles
1:1
Vueling Club
1:1
ALL Accor (Hotel)
2:1
Im direkten Vergleich zeigt sich der Haken deutlich: Mit Qatar Airways Privilege Club und Etihad Guest deckt Revolut die Bonusprogramme zweier weiterer Fluggesellschaften aus der Golf-Region ab, beide zum Kurs von 1:1. Emirates reiht sich beim Kurs eher bei Singapore Airlines KrisFlyer und dem Hotelprogramm ALL Accor ein, die ebenfalls 2:1 abrechnen.
Mit Emirates Skywards gewinnt Revolut zwar eine weitere attraktive Einlösemöglichkeit hinzu, der ungünstige Umtauschkurs schmälert den Mehrwert jedoch deutlich. Wer RevPoints übertragen möchte, sollte zuvor prüfen, ob die gewünschte Prämie verfügbar ist und welche zusätzlichen Steuern und Gebühren anfallen, da sich der Transfer nicht rückgängig machen lässt.
Feda ist seit vielen Jahren in der Welt der Finanzen zu Hause und Mitbegründer von Kreditkarten.com. Mit dem Portal möchte er einen Beitrag für mehr Transparenz und Objektivität auf dem Kreditkartenmarkt leisten.
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Zuletzt aktualisiert am 21. Juli 2026
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Ich nutze Revolut Ultra seit 2 Jahre. Bin bisher ziemlich zu frieden. Blos die Partnerschaften könnte man überarbeiten und z.B. Tinder beenden. Ich fände Urban Sports wäre eine sehr kluge Zusammenarbeit neben dem Classpass!