PayPal und Google Wallet gehen künftig getrennte Wege: Der Zahlungsdienst stellt die Verknüpfung für neue Nutzer:innen in Deutschland ein. Damit endet eine bislang beliebte Möglichkeit, kontaktlos per Smartphone ohne hinterlegte Karte zu bezahlen. Für Bestandsnutzer:innen gibt es jedoch eine Übergangsphase.
Ab dem 31. März 2026 kannst du dein PayPal-Konto nicht mehr neu mit Google Wallet verbinden. Die Funktion verschwindet damit für alle, die die Verknüpfung bislang noch nicht eingerichtet haben.
Wenn du PayPal bereits mit Google Wallet verknüpft hast, kannst du die Funktion vorerst weiter nutzen, allerdings nur, solange alles unverändert bleibt. Das bedeutet:
Sobald einer dieser Fälle eintritt, lässt sich PayPal nicht erneut in Google Wallet integrieren. Für viele Nutzer:innen dürfte die Funktion daher nur noch eine Übergangslösung sein.
Mit dem Aus der Google-Wallet-Integration rückt PayPal seine eigene App stärker in den Fokus. Kontaktloses Bezahlen im stationären Handel bleibt weiterhin möglich, allerdings direkt über die PayPal-App.
Die Bezahlung erfolgt über NFC an allen Mastercard-fähigen Terminals. Nach Angaben von PayPal musst du die App dabei nicht jedes Mal manuell starten. Ergänzend stehen dir Features wie Cashback und flexible Ratenzahlungen zur Verfügung.
Wenn du PayPal aktuell über Google Wallet nutzt, solltest du dein bestehendes Setup möglichst nicht verändern, um die Funktion weiterhin zu behalten.
Gleichzeitig empfiehlt es sich, eine Alternative in Google Wallet zu hinterlegen, etwa eine Debitkarte deiner Bank oder eine echte Kreditkarte mit Kreditrahmen. So stellst du sicher, dass du auch künftig via Google Pay bezahlen kannst.
Offizielle Gründe für diesen Schritt hat PayPal bislang nicht genannt. In der Branche wird jedoch vermutet, dass der Anbieter die Kontrolle über das Nutzererlebnis ausbauen und Nutzer:innen stärker in die eigene App lenken möchte.
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