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Mobile Payment: Sparkassen melden 15 Millionen digitalisierte Karten

Mobile Bezahlung per Smartphone ist bei den Sparkassen längst kein Nischenthema mehr. Aktuelle Zahlen der Sparkassen-Finanzgruppe zeigen, wie fest das kontaktlose Zahlen mit dem Handy inzwischen im Alltag der Kundschaft verankert ist. Auch der Bezahldienst Wero gewinnt spürbar an Fahrt.

Mobile Payment: Sparkassen melden 15 Millionen digitalisierte Karten

Über 95 % aller Transaktionen an der Kasse kontaktlos

Mehr als 15 Millionen Karten wurden inzwischen von Sparkassenkund:innen für die Nutzung auf mobilen Endgeräten hinterlegt. Damit lassen sich Zahlungen direkt per Smartphone oder Smartwatch abwickeln, ohne dass die physische Karte zur Hand sein muss.

Kontaktloses Bezahlen ist am Point of Sale schon seit Jahren Standard: Über 95 % aller Transaktionen im stationären Handel werden heute kontaktlos abgewickelt. Bemerkenswert ist dabei die Verschiebung hin zum Smartphone. Bereits 27 % dieser kontaktlosen Vorgänge entfallen auf digitale Karten auf mobilen Endgeräten, Tendenz steigend.

Auch über die Sparkassen hinaus gewinnt mobiles Bezahlen an Bedeutung: Laut der EHI-Studie „Zahlungssysteme im Einzelhandel 2026″ ist der Anteil mobiler Zahlungen an allen unbaren Transaktionen im deutschen Einzelhandel von 12,8 auf 19,3 % gestiegen.

Die Sparkassen-App spielt beim Ausbau des mobilen Bankings eine zentrale Rolle. Rund 20 Millionen Kund:innen öffnen sie mehrmals pro Woche oder täglich, etwa für Überweisungen, Kontoübersichten und mobiles Bezahlen. Die Sparkassen-Finanzgruppe bezeichnet die App intern als „Filiale in der Hosentasche“. Die Nutzungszahlen stützen dieses Bild.

Wero: 5,2 Millionen registrierte Nutzende

Auch der Bezahldienst Wero entwickelt sich bei der Sparkassen-Kundschaft zunehmend zu einer genutzten Option. Mehr als 5,2 Millionen Nutzende haben sich inzwischen registriert, zugleich steigen die Transaktionszahlen weiter.

Mit Wero lassen sich Zahlungen direkt zwischen Privatpersonen abwickeln, zunehmend aber auch im Handel. Alles läuft dabei über das Smartphone, Bargeld oder Karte braucht es dafür nicht. Dass die Sparkassen gleichzeitig eine stark genutzte Banking-App, einen wachsenden Bestand digitalisierter Karten und Wero vorweisen können, zeigt, wie konsequent die Gruppe ihre digitale Bezahlinfrastruktur ausbaut.

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Philipp Ollenschläger

Erstellt von

Parallel zu seinem Journalismus-Studium hat Philipp großes Interesse an Wirtschaftsthemen entwickelt, das sich während seiner Arbeit bei einem großen Medizin-Publisher verfestigt hat. Hier hat er sich häufig mit gesundheitsökonomischen Fragestellungen beschäftigt. Als Vielreisender kennt er schon lange die Vorteile des bargeldlosen Bezahlens. Diese Erfahrungen helfen ihm sehr bei seiner Arbeit als Autor von Ratgebern und Analysen rund um Kreditkarten.

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Zuletzt aktualisiert am 19. Mai 2026

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