Miles & More: Meilen jetzt auch bei Booking.com einlösbar
Miles & More und Booking.com bauen ihre Zusammenarbeit aus: Ab sofort kannst du gesammelte Meilen auch für Unterkünfte auf der Buchungsplattform einsetzen. Die Einlösung startet bereits ab 3.000 Meilen und schafft damit eine weitere Möglichkeit, Meilen für Reisen zu nutzen.
Meilensammler:innen haben über Booking.com nun eine weitere Möglichkeit, ihr Guthaben für Reisen einzusetzen. Die Einlösung erfolgt über eine eigene Miles-&-More-Seite der Buchungsplattform. Dort suchst du wie gewohnt nach einer Unterkunft. Für die Zahlung mit Meilen stehen entsprechend gekennzeichnete Angebote zur Auswahl.
Während des Buchungsprozesses meldest du dich mit deinem Miles-&-More-Konto an. Beim ersten Login musst du zudem der Datenübermittlung an Booking.com zustimmen.
Auf der Zahlungsseite legst du anschließend über einen Schieberegler fest, wie viele Meilen du einsetzen möchtest. Möglich ist die Einlösung ab 3.000 Meilen bis zu einer angezeigten Obergrenze, die sich nach deinem Meilenguthaben und der jeweiligen Buchung richtet. Die Meilen werden in Echtzeit von deinem Konto abgezogen. Einen verbleibenden Restbetrag zahlst du über eine reguläre Zahlungsmethode.
Diese Einschränkungen solltest du kennen
Damit du Miles & More Meilen einsetzen kannst, musst du bei der Unterkunft die Zahlungsoption „Jetzt bezahlen“ wählen. Bei einer späteren Zahlung oder einer Bezahlung vor Ort steht die Meileneinlösung nicht zur Verfügung.
Auch lokale Steuern, Gebühren und Abgaben lassen sich nicht mit Meilen begleichen. Je nach Buchung kann daher selbst bei einem hohen Meileneinsatz ein Restbetrag in Euro bestehen bleiben.
Die Genius-Vorteile von Booking.com bleiben bei der Einlösung erhalten. Rabatte und weitere Vorteile des Treueprogramms gehen also nicht verloren. Zum Start funktioniert die Meileneinlösung sowohl über die Desktop-Version als auch über die mobile Webseite von Booking.com. In der Booking.com-App steht die Funktion bislang nicht zur Verfügung.
Miles & More sieht in der Erweiterung eine sinnvolle Ergänzung der bisherigen Einlösemöglichkeiten. Nach Angaben des Unternehmens gehört die Nutzung von Meilen für Hotelaufenthalte bereits zu den besonders gefragten Optionen. Mit der Integration bei Booking.com soll diese Form der Meileneinlösung nun noch flexibler und für mehr Teilnehmende zugänglich werden.
Meilenwert vor der Buchung prüfen
Wie viel Gegenwert du für eine Miles & More Meile bei Booking.com erhältst, hängt vom jeweiligen Angebot ab. Bei anderen Einlösemöglichkeiten, insbesondere bei attraktiven Prämienflügen, kann der rechnerische Wert pro Meile höher ausfallen.
Vor der Einlösung lohnt sich deshalb ein Vergleich: Prüfe, wie hoch der reguläre Übernachtungspreis ist und welchen Gegenwert du für die eingesetzten Meilen erhältst. So kannst du besser einschätzen, ob sich die Nutzung deiner Meilen bei Booking.com für dich lohnt.
Die Miles & More Kreditkarten im Überblick
Wenn du regelmäßig Miles & More Meilen sammeln und diese später beispielsweise bei Booking.com einsetzen möchtest, kann eine Miles & More Kreditkarte interessant sein. Die drei Privatkarten unterscheiden sich vor allem bei Preis und Leistungsumfang.
Die Miles & More Gold Credit Card richtet sich besonders an Vielfliegende, die Wert auf eine Kombination aus solidem Reiseschutz, langer Meilengültigkeit und zusätzlichen Serviceleistungen legen. Das integrierte Versicherungspaket deckt wichtige Leistungen auf Reisen ab und wird durch telemedizinische Unterstützung sinnvoll ergänzt.
Nützlich ist vor allem, dass die gesammelten Prämienmeilen während der Kartenlaufzeit nicht verfallen. Dadurch eignet sich die Karte sowohl für Personen, die regelmäßig fliegen und Meilen zeitnah einlösen, als auch für alle, die ihre Meilen über einen längeren Zeitraum ansparen möchten. Die Einbindung in Partnerprogramme wie Marriott Bonvoy bringt zusätzliche Vorteile in Hotels, und die gesammelten Meilen lassen sich flexibel nutzen, etwa für Prämienflüge, Upgrades oder Zahlungen über MilesPay.
Die Miles & More Blue Credit Card eignet sich als unkomplizierte Einstiegskarte für alle, die mit dem Meilensammeln beginnen möchten. Für 5,50 Euro im Monat lassen sich Meilen dauerhaft sichern und mit Partneraktionen zusätzlich ausbauen.
Im Unterschied zur Gold Card enthält die Blue Card kein Versicherungspaket, stattdessen können einzelne Zusatzleistungen kostenpflichtig hinzugebucht werden. Damit eignet sie sich vor allem für Personen, die ihre Karte primär zum Sammeln und Einlösen von Meilen nutzen möchten.
Zu beachten sind die Gebühren bei Bargeldabhebungen und Fremdwährungstransaktionen, die die Karte für häufige Auslandseinsätze weniger attraktiv machen. Für alle, die mit überschaubaren Fixkosten Meilen sammeln und von unbegrenzter Meilengültigkeit profitieren wollen, bleibt sie jedoch eine interessante Wahl.
Unter den weniger positiven Erfahrungen mit der Miles & More MyFlex Credit Card fallen die 15,65 % Sollzinsen bei der flexiblen Teilzahlung auf – die Standardeinstellung bei der Kreditkarte. Um unnötige Zinsen zu vermeiden, müssen Nutzer:innen offene Kreditkartenbeträge eigenständig begleichen oder die Mastercard rechtzeitig aufladen. Zudem behalten gesammelte Flugmeilen im Gegensatz zu anderen Miles & More Kreditkarten nicht dauerhaft ihre Gültigkeit. Es fehlt darüber hinaus sowohl an Versicherungsleistungen als auch an einem Willkommensbonus für Neukund:innen.
Andererseits bietet die Miles & More MyFlex Kreditkarte einige Pluspunkte: eine flexible Ratenzahlungsoption, die finanzielle Spielräume schafft, das Sammeln von Meilen (1 Prämienmeile für je 2 Euro Umsatz) und den Verzicht auf eine Grundgebühr.
Die schlechteste Karte, die ich je hatte. Kartenabrechnungen gibt es nicht. Und wenn nicht bis Monatsende alles zurückgezahlt ist.(muss man mühsam zusammenzählen, DKB braucht dann auch noch Zeit für die Überweisung) gibts Zinsen und einen Abschlag für den nächsten Monat sowieso obendrauf. Da fallen die Milen nicht mehr ins Gewicht. Eine Karte, mit der man sich nur ärgert..
Feda ist seit vielen Jahren in der Welt der Finanzen zu Hause und Mitbegründer von Kreditkarten.com. Mit dem Portal möchte er einen Beitrag für mehr Transparenz und Objektivität auf dem Kreditkartenmarkt leisten.
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Zuletzt aktualisiert am 13. August 2026
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Die schlechteste Karte, die ich je hatte. Kartenabrechnungen gibt es nicht. Und wenn nicht bis Monatsende alles zurückgezahlt ist.(muss man mühsam zusammenzählen, DKB braucht dann auch noch Zeit für die Überweisung) gibts Zinsen und einen Abschlag für den nächsten Monat sowieso obendrauf. Da fallen die Milen nicht mehr ins Gewicht. Eine Karte, mit der man sich nur ärgert..