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Geld senden per App: Klarna führt Peer-to-Peer-Zahlungen ein

Mit Peer-to-Peer-Zahlungen ergänzt Klarna sein Portfolio um eine weitere zentrale Zahlungsfunktion. Geldbeträge lassen sich nun direkt aus der App an andere Personen senden. Der Start erfolgt in 13 europäischen Ländern, darunter auch Deutschland.

Geld senden per App: Klarna führt Peer-to-Peer-Zahlungen ein

Teil der Strategie zur Digitalbank

Das Angebot des schwedischen Zahlungsdienstleisters ist um eine Funktion reicher: Sie ähnelt Lösungen, die viele bereits von PayPal oder Wero kennen. Über die Klarna App lassen sich Geldbeträge in Echtzeit an andere User senden, etwa beim gemeinsamen Begleichen einer Rechnung oder beim Sparen für ein Geschenk.
Die Auswahl der empfangenden Person erfolgt über Telefonnummer, E-Mail-Adresse, einen QR-Code oder gespeicherte Kontakte. Nach Eingabe des Betrags werden automatisch Betrugs- und Berechtigungsprüfungen durchgeführt, bevor die Zahlung freigegeben wird.

Mit dem neuen Angebot verfolgt Klarna das Ziel, sich als vollwertige Digitalbank zu etablieren. Sebastian Siemiatkowski, Mitgründer und CEO von Klarna, erklärt zur Einführung: „Kundinnen und Kunden sind die Komplexität und Gebühren traditioneller Banken leid“, sagte Sebastian Siemiatkowski, Mitgründer und CEO von Klarna. Innerhalb weniger Monate hätten sich deshalb Millionen für die Klarna Card angemeldet. Mit den neuen Peer-to-Peer-Zahlungen werde es nun noch einfacher, sämtliche Zahlungen über Klarna zu verwalten, einschließlich kleiner Überweisungen. Ziel sei es, das Finanzmanagement schneller, einfacher und günstiger zu machen.

Die wachsende Bedeutung des Bankangebots zeigt sich auch in den Zahlen: Für die Klarna Debitkarte haben sich innerhalb von 4 Monaten 4 Millionen Nutzende registriert. Kartenzahlungen machen inzwischen rund 15 % des gesamten Zahlungsvolumens aus.

Zum Start noch mit Einschränkungen

Aktuell sind Peer-to-Peer-Zahlungen ausschließlich zwischen Personen mit Klarna-Konto möglich. Eine Ausweitung auf Empfänger:innen ohne Account ist jedoch bereits geplant. Auch grenzüberschreitende Zahlungen sind noch nicht verfügbar, befinden sich laut Klarna aber in Vorbereitung.

Derzeit laufen die Überweisungen noch über klassische Bankeninfrastrukturen. Parallel prüft das Unternehmen Stablecoin-basierte Lösungen, von denen man sich Verbesserungen bei Geschwindigkeit, Reichweite und Effizienz verspricht.

Neben Deutschland steht die neue Funktion auch in Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien, Schweden und dem Vereinigten Königreich zur Verfügung. Damit macht Klarna einen weiteren Schritt weg vom reinen Ratenkauf-Anbieter hin zu einer umfassenden Plattform für den täglichen Zahlungsverkehr.

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Kirill Seregin Profilfoto

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Kirill hat Rechtswissenschaften studiert und investiert bereits seit 2012 in Aktien und seit 2016 in Kryptowährungen. Er hat mehrere offizielle Publikationen bei dem bekannten Digital-Magazin t3n, war Chefredakteur bei Blockchainwelt.de und Coin-Ratgeber.de und wurde mehrfach für den Black Bull Award von Finanzkongress.de nominiert. Privat setzt er primär auf Kreditkarten mit zahlreichen Perks und gutem Cashback und will sein Wissen mit unseren Leser:innen teilen.

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Zuletzt aktualisiert am 15. Januar 2026

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