Google Wallet ermöglicht Kindern kontaktloses Bezahlen – vorerst nur in 5 Ländern
Google ermöglicht in ausgewählten Ländern Kindern und Jugendlichen die Nutzung von Google Wallet für Einkäufe im Laden. Eltern können Zahlungen überwachen und den Zugang individuell steuern.
Die neue Funktion in Google Wallet erlaubt es Kindern und Jugendlichen in den USA, dem Vereinigten Königreich, Australien, Spanien und Polen, mit ihrem Android-Smartphone kontaktlos via Google Pay in Geschäften zu bezahlen. Voraussetzung ist die Zustimmung eines Elternteils oder einer erziehungsberechtigten Person, die die Zahlungskarte für das Wallet freigibt. Nach jeder Transaktion erhalten sie eine Benachrichtigung per E-Mail und können alle Ausgaben über die Family Link-App von Google nachverfolgen. Dort lassen sich auch Zahlungskarten entfernen oder der Zugriff auf gespeicherte digitale Pässe wie Bibliotheksausweise und Veranstaltungstickets deaktivieren.
Keine Online-Zahlungen möglich
Die Funktion ist ausschließlich für den Einsatz im stationären Handel gedacht – Online-Käufe sind damit nicht möglich. Die Einrichtung erfolgt direkt in der Google Wallet-App auf dem Smartphone des Kindes. Dabei müssen Eltern ihr eigenes Google-Konto zur Autorisierung verwenden, bevor eine Kredit- oder Debitkarte hinterlegt werden kann.
Mit dieser Neuerung zieht Google mit Apple gleich, das mit Apple Cash Family bereits eine vergleichbare Lösung anbietet. Google hatte die Einführung der Funktion bereits im Frühjahr angekündigt, doch derzeit gibt es keine Informationen darüber, wann oder ob die Bezahlfunktion auch in Deutschland verfügbar sein wird.
Die besten Zahlungskarten für Kinder und Jugendliche im Überblick
Du suchst eine passende Zahlungskarte für dein Kind? Wir zeigen die besten Karten, die speziell für Kinder und Jugendliche konzipiert sind und elterliche Kontrolle ermöglichen.
Bling Mastercard
Prepaid-Mastercard für Kinder und Jugendliche
Eltern können ein monatliches Taschengeld festlegen, das automatisch ausgezahlt wird
Möglichkeit, Aufgaben und Belohnungen zu erstellen
App bietet volle Einsicht in das Ausgabeverhalten des Kindes
Die Bling Mastercard verbindet digitales Bezahlen mit kindgerechter Finanzbildung und bietet Familien eine sichere Möglichkeit, Taschengeld modern zu verwalten. Kinder und Jugendliche lernen, Geld verantwortungsvoll einzusetzen, während Eltern Ausgaben, Sparziele und Lernfortschritte nachvollziehen können.
Bling bietet drei Abomodelle, die sich im Funktionsumfang unterscheiden: Bling Lite (ab 2,99 Euro/Monat) umfasst die Grundfunktionen wie Taschengeldkarte, Spartöpfe und eine Einkaufslistenfunktion. Bling Plus (ab 4,99 Euro/Monat) erweitert das Angebot um zusätzliche Spartools, über 100 Kartenmotive sowie Spartöpfe für Eltern. Im Premiumtarif Bling Max (ab 8,25 Euro/Monat) kommen weitere Vorteile hinzu, darunter kostenlose Ersatzkarten, Live-Nachhilfe und exklusive Warner-Bros.-Designs mit bekannten Figuren wie Harry Potter oder Batman.
Die erste Aufladung pro Monat ist kostenlos, für weitere Transaktionen fällt eine geringe Gebühr an. Insgesamt bleibt die Preisgestaltung transparent und nachvollziehbar. Familien, die sich das Abo nicht leisten können, werden von Bling nicht ausgeschlossen: Der Support bietet individuelle Lösungen an, um allen Kindern den Zugang zu digitaler Finanzbildung zu ermöglichen.
Wenn Kinder mit Geld verantwortungsbewusst umgehen können, dann spricht nur noch wenig gegen die Bezahlung mit Karte. Die Revolut unter 18 ist keine Kreditkarte, sondern eine Debitkarte. Dabei treten klar definierte Grenzen in Kraft, die von den Erziehungsberechtigten zu definieren sind. So haben Kinder zwar die Freiheit ohne Bargeld zu bezahlen, stehen jedoch noch immer unter dem wachsamen Auge der Eltern.
Über Eltern-Tools lassen sich Ausgaben nachvollziehen. Was nach Überwachung klingt, ist gerade in jungen Jahren sinnvoll. Auch die jugendlichen Karteninhaber:innen haben ihre Ausgaben selber im Blick. So lernen sie automatisch, sich an ein Budget zu halten. Darüber hinaus können Eltern Ziele vorgeben und diese mit Belohnungen versehen. Dennoch gilt, dass Eltern die individuellen Bedürfnisse ihrer Kinder am besten kennen und daher auch entscheiden sollten, ob und wann der Nachwuchs für die Kartenzahlung bereit sind.
Die DKB Visa Debitkarte kann sich insbesondere aufgrund ihrer attraktiven Gebühren auf dem Markt behaupten. Dabei ist allerdings der sogenannte Aktivstatus ausschlaggebend. Dieser wird dadurch erreicht, dass monatlich mindestens 700 Euro auf dem DKB-Girokonto eingehen, wobei gewisse Geldtransfers wie Zinsgutschriften, Rücklastschriften oder Stornobuchungen ausgenommen sind. Außerdem haben alle Personen bis zu einem Alter von 28 Jahren und Neukund:innen in den ersten 3 Monaten automatisch den Aktivstatus inne. Nur bei bestehendem Aktivstatus sind Bargeldabhebungen und Zahlungen mit der Debitkarte grundsätzlich von Gebühren befreit, zudem gewährt die DKB im Aktivstatus einen niedrigeren Sollzins.
Während die DKB in puncto Bonusprogrammen in ihrer DKB-Vorteilswelt wechselnde Aktionen mit renommierten Partnerunternehmen zur Verfügung stellt, mangelt es im Bezug auf Versicherungen komplett an integrierten Leistungen. Die Anforderungen an das tägliche Banking meistert die Direktbank hingegen dank funktionaler App und zeitgemäßen Sicherheitsstandards einwandfrei.
Parallel zu seinem Journalismus-Studium hat Philipp großes Interesse an Wirtschaftsthemen entwickelt, das sich während seiner Arbeit bei einem großen Medizin-Publisher verfestigt hat. Hier hat er sich häufig mit gesundheitsökonomischen Fragestellungen beschäftigt. Als Vielreisender kennt er schon lange die Vorteile des bargeldlosen Bezahlens. Diese Erfahrungen helfen ihm sehr bei seiner Arbeit als Autor von Ratgebern und Analysen rund um Kreditkarten.
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Zuletzt aktualisiert am 20. März 2025
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