Echtzeitüberweisungen: ING und DKB führen Service kurz vor Stichtag ein
Echtzeitüberweisungen werden bald zum Standard: Ab Oktober 2025 gilt eine EU-weite Pflicht für alle Banken. Während viele Institute den Service bereits länger im Programm haben, starten ING und DKB kurz vor dem Stichtag. Kund:innen können damit Geld innerhalb von Sekunden transferieren.
Ab dem 9. Oktober 2025 müssen alle Banken im Euro-Raum Echtzeitüberweisungen sowohl beim Senden als auch beim Empfangen ermöglichen. Eine Gebühr ist dafür nicht zulässig, vorausgesetzt, im jeweiligen Kontomodell sind auch Standard-SEPA-Überweisungen kostenfrei enthalten. Bereits seit Januar 2025 besteht die Pflicht, Echtzeitüberweisungen ohne Zusatzkosten entgegenzunehmen.
Echtzeitüberweisung jetzt in der ING-App möglich
Die ING hat die Funktion gestern in ihre iOS-App integriert. Bei Überweisungen können Kund:innen nun wählen, ob der Auftrag als Standard- oder Echtzeitüberweisung ausgeführt werden soll. Vorteil der Echtzeitüberweisung: Der Betrag steht binnen Sekunden auf dem Zielkonto, unabhängig von Uhrzeit oder Wochentag. Für Kund:innen der Bank bedeutet das mehr Flexibilität im täglichen Zahlungsverkehr.
Die ING Visa Card ist ein zuverlässiges Zahlungsmittel für den Alltag – besonders für alle, die ein Girokonto mit einer modernen Debitkarte kombinieren möchten. Zwar ist die Karte ausschließlich in Verbindung mit einem ING-Girokonto erhältlich, doch genau darin liegt für viele der Vorteil: Alles aus einer Hand, mit voller Ausgabenkontrolle dank Sofortabbuchung.
Wer monatlich mindestens 1.000 Euro auf das Konto einzahlt oder unter 28 Jahre alt ist, profitiert zudem von einer dauerhaft kostenlosen Kontoführung. Bargeldabhebungen sind in der gesamten Eurozone kostenlos möglich. Und auch Bargeldeinzahlungen sind komfortabel – an über 12.500 Einzelhandelsfilialen wie REWE, dm oder ROSSMANN, einfach per App. Für alle, die keine klassische Kreditkarte mit Verfügungsrahmen brauchen, ist die ING Visa Debitkarte eine solide Wahl.
Die Einführung bei der DKB ist für den 7. Oktober 2025, unmittelbar vor der Frist, vorgesehen. Viele Mitbewerber, insbesondere Sparkassen und andere Direktbanken, haben ihre Systeme schon früher umgestellt und Echtzeitüberweisungen teils seit Jahren kostenfrei ermöglicht.
Die DKB Visa Debitkarte kann sich insbesondere aufgrund ihrer attraktiven Gebühren auf dem Markt behaupten. Dabei ist allerdings der sogenannte Aktivstatus ausschlaggebend. Dieser wird dadurch erreicht, dass monatlich mindestens 700 Euro auf dem DKB-Girokonto eingehen, wobei gewisse Geldtransfers wie Zinsgutschriften, Rücklastschriften oder Stornobuchungen ausgenommen sind. Außerdem haben alle Personen bis zu einem Alter von 28 Jahren und Neukund:innen in den ersten 3 Monaten automatisch den Aktivstatus inne. Nur bei bestehendem Aktivstatus sind Bargeldabhebungen und Zahlungen mit der Debitkarte grundsätzlich von Gebühren befreit, zudem gewährt die DKB im Aktivstatus einen niedrigeren Sollzins.
Während die DKB in puncto Bonusprogrammen in ihrer DKB-Vorteilswelt wechselnde Aktionen mit renommierten Partnerunternehmen zur Verfügung stellt, mangelt es im Bezug auf Versicherungen komplett an integrierten Leistungen. Die Anforderungen an das tägliche Banking meistert die Direktbank hingegen dank funktionaler App und zeitgemäßen Sicherheitsstandards einwandfrei.
Die Nutzung unterscheidet sich kaum von einer normalen Online-Überweisung: Daten eingeben, Echtzeitoption auswählen und per TAN autorisieren. Innerhalb von 10 Sekunden muss der Betrag auf dem Zielkonto erscheinen. Ab Oktober entfällt die bisherige Betragsgrenze von 100.000 Euro; Limits lassen sich künftig individuell festlegen. Ein Rückruf ist nach Ausführung nicht möglich, weshalb die Eingabe der IBAN besondere Sorgfalt erfordert. Unterstützung bietet der verpflichtende IBAN-Namensabgleich (Verification of Payee), der ab Oktober auch bei Standardüberweisungen greift.
Echtzeitüberweisungen sind in vielen Situationen nützlich, etwa beim privaten Autokauf, beim Teilen einer Restaurantrechnung mit Freunden oder bei spontanen Einkäufen, bei denen man kein Bargeld dabei hat. Entscheidend ist einzig, dass beide beteiligten Banken den Service unterstützen, was ab Oktober 2025 flächendeckend gewährleistet sein dürfte.
Parallel zu seinem Journalismus-Studium hat Philipp großes Interesse an Wirtschaftsthemen entwickelt, das sich während seiner Arbeit bei einem großen Medizin-Publisher verfestigt hat. Hier hat er sich häufig mit gesundheitsökonomischen Fragestellungen beschäftigt. Als Vielreisender kennt er schon lange die Vorteile des bargeldlosen Bezahlens. Diese Erfahrungen helfen ihm sehr bei seiner Arbeit als Autor von Ratgebern und Analysen rund um Kreditkarten.
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Zuletzt aktualisiert am 10. September 2025
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