Wero baut sein Angebot in Deutschland weiter aus und begleitet die Expansion nun mit einer Cashback-Aktion. Neue Nutzer:innen können für ihre ersten beiden qualifizierenden Transaktionen insgesamt bis zu 15 Euro erhalten.
Die ersten beiden Wero-Zahlungen zahlen sich für neue Nutzer:innen direkt aus: Für die erste berechtigte Transaktion gibt es 5 Euro Cashback, für die zweite weitere 10 Euro. Einen Mindestumsatz verlangt Wero nicht, sodass grundsätzlich auch kleine Beträge genügen können.
Als qualifizierende Transaktionen gelten sowohl ausgehende Zahlungen an andere Personen als auch Online-Zahlungen bei Händlern, die Wero akzeptieren. Beide Varianten lassen sich miteinander kombinieren. Wer beispielsweise zunächst Geld an eine andere Person sendet, kann die zweite Transaktion bei einem teilnehmenden Onlineshop durchführen.
Dabei muss die zweite Zahlung an eine andere Person beziehungsweise bei einem anderen Händler erfolgen. Eingehende Zahlungen zählen ebenso wenig wie stornierte oder zurückgebuchte Transaktionen. Maßgeblich ist außerdem das Wertstellungsdatum, also der Zeitpunkt, zu dem die Zahlung tatsächlich auf dem Konto verbucht wird.
Teilnehmen können Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die ein deutsches Konto bei einer teilnehmenden Bank besitzen und vor Beginn der Aktion noch keine Wero-Transaktion mit diesem Konto durchgeführt haben. Wero darf dagegen bereits vorher aktiviert worden sein. Zu den teilnehmenden Banken gehören unter anderem ING, N26, Deutsche Bank, Postbank, Revolut, Sparkassen sowie Volksbanken Raiffeisenbanken.
Regulär läuft die Aktion bis zum 9. November 2026. Das Enddatum ist allerdings nicht garantiert, denn Wero stellt nur ein begrenztes Aktionsbudget bereit. Sobald dieses ausgeschöpft ist, endet die Cashback-Vergabe vorzeitig. Wie hoch das Budget ausfällt und für wie viele Auszahlungen es reicht, nennt der Anbieter nicht.
Das Cashback wird automatisch auf das mit Wero verknüpfte Girokonto ausgezahlt. Üblicherweise soll die Gutschrift unmittelbar erfolgen, in Einzelfällen kann sie laut Wero jedoch bis zu 72 Stunden dauern. Bei Gemeinschaftskonten sind insgesamt maximal 15 Euro Cashback möglich, unabhängig davon, wie viele Kontoinhaber:innen Wero nutzen.
Wer teilnehmen möchte, sollte daher nicht nur das offizielle Enddatum im Blick behalten. Entscheidend ist auch, ob zum Zeitpunkt der qualifizierenden Transaktionen noch Aktionsbudget verfügbar ist.
Die Cashback-Aktion fällt in eine Phase, in der Wero seine Reichweite in Deutschland deutlich erweitert. Seit August ist der Bezahldienst beispielsweise direkt in die App von N26 integriert. Bereits im Juni hatte ING sein Wero-Angebot um Zahlungen bei teilnehmenden Online-Händlern erweitert.
Auch auf Händlerseite wächst die Akzeptanz. Ende August führte dm Wero als zusätzliche Zahlungsart im deutschen Onlineshop ein. Weitere Händler wie Decathlon, Eventim, Expert, Lidl oder Teufel werden von Wero ebenfalls als Akzeptanzstellen genannt.
Hinter Wero steht die European Payments Initiative, kurz EPI, ein Zusammenschluss europäischer Banken und Zahlungsdienstleister. Ziel ist es, Wero als europäische Bezahllösung über Zahlungen zwischen Privatpersonen hinaus auch im Online-Handel und in weiteren Märkten zu etablieren. Anfang September begann etwa die Migration von Payconiq zu Wero in Luxemburg, während in den Niederlanden im Zuge der Umstellung von iDEAL bereits Teile des Zahlungsverkehrs über die Wero-Infrastruktur laufen.
Für Personen, die Wero bislang noch nicht für Zahlungen genutzt haben, kann die Cashback-Aktion einen zusätzlichen Anreiz für den Einstieg bieten. Eine Auszahlung von 15 Euro bis zum regulären Aktionsende ist wegen des begrenzten und nicht veröffentlichten Budgets allerdings nicht garantiert.
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