Miles & More Kreditkarten: Guthabenzinsen ab Juni angekündigt
Miles & More kündigt in der eigenen App einen neuen Vorteil für Kreditkarteninhaber:innen an: Ab dem 1. Juni 2026 soll Guthaben auf dem Kreditkartenkonto erstmals verzinst werden. Die Aktion ist vorerst bis Ende November 2026 befristet, vollständige Teilnahmebedingungen stehen allerdings noch aus
Was bisher über die Miles & More Guthabenzinsen bekannt ist
In der Miles & More App wird der neue Vorteil derzeit mit dem Hinweis „Coming soon“ beworben. Demnach sollen Inhaber:innen einer Miles & More Kreditkarte ab dem 1. Juni 2026 einen Aktionszins von 2,1 % p.a. auf ihr Kreditkartenguthaben erhalten. Der Aktionszeitraum läuft bis zum 30. November 2026 und umfasst damit rund sechs Monate. Die Zinsen sollen tagesaktuell berechnet und monatlich ausgeschüttet werden.
Was noch unklar ist
Obwohl die Ankündigung in der App bereits konkrete Zahlen nennt, bleiben zentrale Fragen offen. So ist bisher nicht bekannt, ob alle Kartenprodukte der Miles & More Familie an der Aktion teilnehmen oder ob bestimmte Produkte ausgeschlossen sind. Ebenso fehlen Angaben dazu, ob ein Mindest- oder Höchstbetrag für die Verzinsung gilt und ob eine gesonderte Aktivierung erforderlich ist.
Wer sich dennoch bereits vorbereiten möchte: Bei den von der Deutschen Bank herausgegebenen Miles & More Kreditkarten ist es möglich, Guthaben per Überweisung auf das Kreditkartenkonto einzuzahlen. Als Verwendungszweck muss dabei die 16-stellige Kreditkartennummer angegeben werden. Das eingezahlte Guthaben erhöht den verfügbaren Verfügungsrahmen und kann jederzeit für Kartenumsätze genutzt werden. Eine Rücküberweisung auf das hinterlegte Abrechnungskonto ist ebenfalls möglich. Wichtig: Wird das Guthaben während des Aktionszeitraums für Umsätze verwendet, sinkt entsprechend auch der verzinste Betrag.
Guthabenzinsen und Steuern: Was Karteninhaber:innen wissen sollten
Guthabenzinsen auf Kreditkartenkonten gelten steuerlich als Kapitalerträge und unterliegen damit der Abgeltungsteuer, sofern der persönliche Sparerpauschbetrag bereits ausgeschöpft ist. Laut den Vertragsunterlagen der Miles & More Kreditkarte stellt die Deutsche Bank bei steuerpflichtigen Zinserträgen eine Jahressteuerbescheinigung aus, die in der Regel ab März des Folgejahres im Postfach des Kreditkarten-Bankings bereitsteht. Das Guthaben auf der Karte ist über die Deutsche Bank AG als kartenausgebende Bank abgesichert.
Zur Einordnung der möglichen Erträge: Bei einem Guthaben von 10.000 Euro ergäbe sich für den sechsmonatigen Aktionszeitraum ein Zinsertrag von 105 Euro brutto. Die tatsächliche Auszahlung hängt von der tagesgenauen Berechnung, dem Einzahlungszeitpunkt und den noch ausstehenden Teilnahmebedingungen ab.
Miles & More Kreditkarten im Überblick
Alle Miles & More Kreditkarten werden seit Herbst 2025 von der Deutschen Bank herausgegeben und richten sich an unterschiedliche Nutzer:innen mit unterschiedlichem Bedarf beim Meilensammeln.
Miles & More Gold Credit Card
Die Gold Card ist das Premium-Produkt im Portfolio und eignet sich besonders für Vielreisende, die neben dem Meilensammeln Wert auf einen umfangreichen Versicherungsschutz legen.
Die Miles & More Gold Credit Card richtet sich besonders an Vielfliegende, die Wert auf eine Kombination aus solidem Reiseschutz, unbegrenzter Meilengültigkeit und zusätzlichen Serviceleistungen legen. Das integrierte Versicherungspaket deckt wichtige Leistungen auf Reisen ab und wird durch telemedizinische Unterstützung sinnvoll ergänzt.
Überaus nützlich ist die unbegrenzte Gültigkeit der gesammelten Prämienmeilen. Dadurch eignet sich die Karte sowohl für Personen, die regelmäßig fliegen und Meilen zeitnah einlösen, als auch für alle, die ihre Meilen langfristig ansparen möchten. Die Einbindung in Partnerprogramme wie Marriott Bonvoy ermöglicht zudem zusätzliche Vorteile in Hotels. Die gesammelten Meilen können flexibel genutzt werden, etwa für Prämienflüge, Upgrades oder Zahlungen über MilesPay.
Die Blue Card ist der günstigere Einstieg ins Meilensammeln und richtet sich an Nutzer:innen, die ohne hohe Fixkosten vom Miles & More Programm profitieren möchten.
1 Meile je 2 Euro Umsatz, dauerhaft gültig
Willkommenspaket mit 500 Meilen und 40 Points
Avis Preferred Status mit bis zu 25 % Rabatt
Apple Pay und Google Pay inklusive
Reise- und Einkaufsschutz optional zubuchbar (2,90 Euro/Monat)
Die Miles & More Blue Credit Card eignet sich als unkomplizierte Einstiegskarte für alle, die mit dem Meilensammeln beginnen möchten. Für 5,50 Euro im Monat lassen sich Meilen dauerhaft sichern und mit Partneraktionen zusätzlich ausbauen.
Im Unterschied zur Gold Card enthält die Blue Card kein Versicherungspaket, stattdessen können einzelne Zusatzleistungen kostenpflichtig hinzugebucht werden. Damit eignet sie sich vor allem für Personen, die ihre Karte primär zum Sammeln und Einlösen von Meilen nutzen möchten.
Zu beachten sind die Gebühren bei Bargeldabhebungen und Fremdwährungstransaktionen, die die Karte für häufige Auslandseinsätze weniger attraktiv machen. Für alle, die mit überschaubaren Fixkosten Meilen sammeln und von unbegrenzter Meilengültigkeit profitieren wollen, bleibt sie jedoch eine interessante Wahl.
Die MyFlex Card ist die einzige gebührenfreie Option im Produktportfolio und bietet eine flexible Teilzahlungsfunktion, bei der jedoch hohe Sollzinsen anfallen können.
Unter den weniger positiven Erfahrungen mit der Miles & More MyFlex Credit Card fallen die 15,65 % Sollzinsen bei der flexiblen Teilzahlung auf – die Standardeinstellung bei der Kreditkarte. Um unnötige Zinsen zu vermeiden, müssen Nutzer:innen offene Kreditkartenbeträge eigenständig begleichen oder die Mastercard rechtzeitig aufladen. Zudem behalten gesammelte Flugmeilen im Gegensatz zu anderen Miles & More Kreditkarten nicht dauerhaft ihre Gültigkeit. Es fehlt darüber hinaus sowohl an Versicherungsleistungen als auch an einem Willkommensbonus für Neukund:innen.
Andererseits bietet die Miles & More MyFlex Kreditkarte einige Pluspunkte: eine flexible Ratenzahlungsoption, die finanzielle Spielräume schafft, das Sammeln von Meilen (1 Prämienmeile für je 2 Euro Umsatz) und den Verzicht auf eine Grundgebühr.
Die schlechteste Karte, die ich je hatte. Kartenabrechnungen gibt es nicht. Und wenn nicht bis Monatsende alles zurückgezahlt ist.(muss man mühsam zusammenzählen, DKB braucht dann auch noch Zeit für die Überweisung) gibts Zinsen und einen Abschlag für den nächsten Monat sowieso obendrauf. Da fallen die Milen nicht mehr ins Gewicht. Eine Karte, mit der man sich nur ärgert..
SEO- und Content-Experte & regelm. Kreditkartennutzer
Sercan arbeitet seit 2020 als SEO- und Content-Experte in der Finanzbranche. Als Gadget-Liebhaber erkannte er früh seinen eigenen Bedarf an einer Kreditkarte und nutzt diese inzwischen täglich, meist in Onlineshops und Buchungsportalen.
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Zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2026
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Die schlechteste Karte, die ich je hatte. Kartenabrechnungen gibt es nicht. Und wenn nicht bis Monatsende alles zurückgezahlt ist.(muss man mühsam zusammenzählen, DKB braucht dann auch noch Zeit für die Überweisung) gibts Zinsen und einen Abschlag für den nächsten Monat sowieso obendrauf. Da fallen die Milen nicht mehr ins Gewicht. Eine Karte, mit der man sich nur ärgert..