1822direkt GiroDirekt: 170-Euro-Prämie endet heute
Die 1822direkt bietet Neukund:innen aktuell 170 Euro für die Eröffnung des GiroDirekt. Wer an der Aktion teilnehmen möchte, muss den Kontoantrag spätestens heute, am 31. August 2026, stellen. Zum Konto lassen sich außerdem die Visa Classic oder die Visa Gold bestellen, beide sind im ersten Jahr ohne Jahresgebühr erhältlich.
Mit dem heutigen Antrag allein ist die Prämie noch nicht gesichert. Das GiroDirekt muss spätestens am 14. September 2026 eröffnet sein. Anschließend verlangt die 1822direkt bis zum 30. Dezember 2026 in zwei aufeinanderfolgenden Kalendermonaten jeweils mindestens 700 Euro Geldeingang.
Als qualifizierender Geldeingang zählen unter anderem Lohn, Gehalt, Rente, Besoldung und BAföG. Eigenüberweisungen sowie Zahlungen von Privatpersonen werden nicht berücksichtigt. Gleiches gilt für Geldbeträge, die im Wesentlichen direkt auf andere eigene Konten weitergeleitet werden.
Teilnehmen können nur Neukund:innen, die innerhalb der vergangenen zwölf Monate kein Girokonto bei der 1822direkt oder der Frankfurter Sparkasse geführt haben. Sind die Voraussetzungen erfüllt, soll die Auszahlung laut Aktionsbedingungen zwischen dem 18. und 22. Januar 2027 erfolgen.
Auch die kostenlose Kontoführung ist an eine Bedingung geknüpft. Ab einem monatlichen Geldeingang von 700 Euro kostet das GiroDirekt 0 Euro. Für Kund:innen unter 30 Jahren entfällt diese Voraussetzung. Andernfalls verlangt die Bank 4,90 Euro pro Monat. Eine girocard mit V PAY ist kostenlos enthalten. Der variable Dispozins beträgt derzeit 9,90 % p. a.
Visa Classic und Visa Gold im ersten Jahr kostenlos
Zum GiroDirekt können Kund:innen zwischen zwei echten Kreditkarten wählen. Sowohl für die Visa Classic als auch für die Visa Gold entfällt im ersten Jahr die Jahresgebühr. Danach kostet die Classic 36 Euro pro Jahr, für die Gold werden jährlich 72 Euro fällig. Die Ausgabe der Karten setzt unter anderem eine positive Bonitätsprüfung voraus.
Bei den grundlegenden Konditionen unterscheiden sich die Karten kaum. Bargeld kann im Inland und im europäischen Währungsraum ab einem Betrag von 50 Euro gebührenfrei abgehoben werden. Unterhalb dieser Grenze verlangt die 1822direkt 3 Euro. Bei Fremdwährungsumsätzen fällt ein Entgelt von 2,25 % an. Apple Pay, Google Pay, 3D-Secure und Online-Käuferschutz stehen mit beiden Karten zur Verfügung.
Die 1822direkt Visa Classic Kreditkarte gibt es in Kombination mit einem Girokonto bei der Direktbank. Grundsätzlich lässt sich über die Karte sagen, dass sie ihren Job erledigt, aber im Direktvergleich mit anderen Karten nicht sonderlich heraussticht. Karteninhaber:innen dürfen weltweit bezahlen und Geld abheben. Da es sich bei der Karte um ein Standard-Angebot handelt, sucht man besondere Zusatzleistungen – Versicherungen, Cashback oder die Möglichkeit, Bonuspunkte oder Vielfliegermeilen zu sammeln – vergebens.
Auf Reisen in Euro-Ländern können Nutzer:innen der Visa Card gratis Bargeld beziehen. In Deutschland und auf Reisen in Ländern mit einer Fremdwährung sollten sie allerdings darauf verzichten, da dafür 2 % oder mindestens 5,11 Euro Gebühren erhoben werden. In Deutschland können sie immerhin auf die Sparkassen-Card zurückgreifen. Für diese Debitkarte müssen sie zwar jährlich eine zusätzliche Gebühr von 6 Euro zahlen. Dafür dürfen sie an über 23.000 Sparkassen-Automaten in ganz Deutschland kostenlos Geld abheben.
Zurück zur eigentlichen 1822 Visa Classic Kreditkarte: Das Bezahlen innerhalb der Eurozone ist damit immer kostenlos. Wer also größtenteils in Europa unterwegs ist, der fährt preiswert. Außerhalb der Eurozone ist jedoch mit einer Fremdwährungsgebühr in Höhe von 1,75 % zu rechnen.
Die Visa Gold Kreditkarte der 1822direkt gibt es für Inhaber:innen eines Girokonto Klassik des Anbieters. Nutzer:innen profitieren vor allem von den Versicherungsleistungen, die diese Karte beinhaltet. Zu dem Paket gehören eine Unfallversicherung für öffentliche Verkehrsmittel, eine Reiserücktrittsversicherung sowie eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung. Im Gegensatz zur “Schwesterkarte”, der 1822direkt Mastercard Gold, beinhaltet sie jedoch keine Auslandskrankenversicherung und keine Unfallversicherung für öffentliche Verkehrsmittel.
Bargeldlose Zahlungen in Euro sind mit der Kreditkarte umsonst, bezahlst du in einer Fremdwährung, fällt eine Gebühr in Höhe von 1,75 % an. Im europäischen Ausland sind Bargeldverfügungen in Euro kostenlos, hebst du Geld im Inland ab, erhebt die 1822direkt eine Gebühr in Höhe von 2 % des Umsatzes und mindestens 5,11 Euro.
In Zusammenhang mit dem Girokonto Klassik der 1822direkt entfällt die Jahresgebühr im ersten Jahr, ab dem zweiten Jahr zahlen alle Kartennutzer:innen eine Jahresgebühr von immerhin 72 Euro. Ein kleines Karten-Highlight ist die 2für1-Gutschein-Flatrate, mit der Karteninhaber:innen Zugang zu zahlreichen 2für1-Angeboten für Restaurants, Events und sonstigen Freizeitaktivitäten erhalten. Die Gutscheine sind für gewöhnlich für einen bestimmten Zeitraum gültig.
Insgesamt ist die 1822direkt Visa Gold Kreditkarte durchaus konkurrenzfähig, doch haben andere Anbieter bisweilen ein größeres Paket an Leistungen zu bieten.
Die Visa Gold ergänzt die Kartenleistungen um eine Reiserücktrittsversicherung, eine Unfallversicherung für öffentliche Verkehrsmittel und Hotels sowie einen Verkehrs-Rechtsschutz im europäischen Ausland. Die Reiserücktrittsversicherung leistet bis zu 5.113 Euro je Reisevertrag, der Verkehrs-Rechtsschutz bis zu 51.130 Euro je Versicherungsfall.
Wichtig ist die Voraussetzung für den Versicherungsschutz: Die jeweilige Reiseleistung muss mit der Visa Gold bezahlt worden sein. Eine Auslandsreisekrankenversicherung, Gepäckversicherung oder Mietwagen-Vollkaskoversicherung ist nicht enthalten.
Wer das GiroDirekt ohnehin als Gehaltskonto nutzen möchte, kann mit der aktuellen Aktion zusätzlich von der 170-Euro-Prämie profitieren. Bei den Kreditkarten lohnt sich vor allem ein Blick auf die Kosten ab dem zweiten Jahr und darauf, ob die Versicherungsleistungen der teureren Visa Gold zum eigenen Nutzungsverhalten passen.
Kirill hat Rechtswissenschaften studiert und investiert bereits seit 2012 in Aktien und seit 2016 in Kryptowährungen. Er hat mehrere offizielle Publikationen bei dem bekannten Digital-Magazin t3n, war Chefredakteur bei Blockchainwelt.de und Coin-Ratgeber.de und wurde mehrfach für den Black Bull Award von Finanzkongress.de nominiert. Privat setzt er primär auf Kreditkarten mit zahlreichen Perks und gutem Cashback und will sein Wissen mit unseren Leser:innen teilen.
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Zuletzt aktualisiert am 31. August 2026
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