Die österreichische Bawag Group hat den Kauf des deutschen Privatkundengeschäfts der britischen Großbank Barclays angekündigt. Dies hat Auswirkungen auf die zahlreichen Inhaber:innen von Barclays-Kreditkarten. In diesem Artikel beleuchten wir die Hintergründe der geplanten Übernahme, die Folgen für die Kund:innen und stellen alternative Kreditkartenangebote vor.
Barclays hat beschlossen, sich von seinem deutschen Privatkundengeschäft zu trennen, um sich künftig stärker auf Firmenkund:innen und das Investmentbanking zu konzentrieren. Zu diesem Privatkundengeschäft gehört unter anderem auch die Herausgabe von Kreditkarten, die bei vielen Kund:innen in Deutschland beliebt sind, darunter die Barclays Visa, das Barclays Platinum Double und die Barclays Eurowings Kreditkarte Premium. Für die Bawag Group bietet die Übernahme die Gelegenheit, ihre Marktposition in Österreich, Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden zu stärken und ihr Produktangebot zu erweitern.
Details des Kaufs
Die Bawag übernimmt alle Verbindlichkeiten und Vermögenswerte der Barclays Consumer Bank Europe, deren Portfolio sich Ende März 2024 auf etwa 4,7 Milliarden Euro belief. Dieses Portfolio besteht vor allem aus Karten- und Kreditforderungen. Laut Bawag-Finanzvorstand Enver Sirucic gibt es keinen eindeutigen Kaufpreis. Die Übernahme soll im vierten Quartal 2024 oder im ersten Quartal 2025 abgeschlossen werden und soll im Jahr 2027 mehr als 100 Millionen Euro zum Vorsteuergewinn der Bawag beitragen.
Strategische Bedeutung für die Bawag
Mit dem Know-how der 700 Mitarbeitenden von Barclays Deutschland und der Integration bestehender Produkte erwartet die Bawag eine deutliche Verbesserung ihrer Marktposition. „Diese Übernahme passt strategisch sehr gut zu uns, und zwar in Bezug auf das Produktangebot, die Marktpräsenz, den Kundenstamm und die Belegschaft in Hamburg, die vor allem eine starke Expertise im Kreditkartengeschäft einbringt“, erklärt Bawag-CEO Anas Abuzaakouk.
Veränderungen für Kund:innen von Barclays
Viele Barclays-Bestandskund:innen fragen sich, welche Veränderungen die Übernahme durch die Bawag Group mit sich bringt. Zunächst werden alle bestehenden Konten und Kreditkartenverträge auf die Systeme der Bawag migriert. Dies bedeutet, dass die Kund:innen neue Kreditkarten und möglicherweise neue Vertragsbedingungen erhalten. Während der Umstellung können die bisherigen Barclays-Kreditkarten weiter verwendet werden, bis die neuen Karten von der Bawag ausgegeben werden.
Bewährte Barclays-Leistungen bleiben erhalten
Die bekannten Funktionen und Leistungen der Barclays-Kreditkarten bleiben zunächst erhalten, bis die neuen Bawag-Kreditkarten ausgegeben werden. Zudem wird die Bawag Group voraussichtlich einige der beliebten Vorteile und Services von Barclays übernehmen und in ihre eigenen Produkte integrieren. Kund:innen können also damit rechnen, dass viele der bisherigen Leistungen, wie beispielsweise gebührenfreie Zahlungen weltweit, weiterhin verfügbar bleiben. Dennoch ist es wichtig, die neuen Konditionen im Detail zu überprüfen, sobald sie bekannt gegeben werden.
Alternativen zu Barclays-Kreditkarten
Obwohl die Veränderungen, die die Übernahme durch die Bawag mit sich bringen wird, bislang vollständig klar sind, machen sich viele Inhaber:innen von Barclays-Kreditkarten Gedanken über passende Alternativen. Hier sind einige Kreditkarten, die als Ersatz für die verschiedenen Barclays-Karten in Betracht gezogen werden können.
Alternative zur Barclays Visa: awa7 Visa Kreditkarte
Die awa7 ist eine klassische Visa Kreditkarte mit einem festen Kreditrahmen und ohne Jahresgebühr. Zahlungen in Fremdwährung sind gebührenfrei und Bargeldabhebungen im Ausland kosten nichts. Darüber hinaus tragen Karteninhaber:innen automatisch zum Klimaschutz bei: Für jedes eröffnete Kartenkonto wird ein Baum gepflanzt, pro 100 Euro Kartenumsatz wird ein Quadratmeter Wald geschützt.
Die awa7 Visa Kreditkarte bietet ein ökologisch ausgerichtetes Konzept ohne fixe Jahresgebühr. Besonders auf Reisen überzeugt sie durch gebührenfreies Bezahlen und Abheben. Im Inland sollten Bargeldabhebungen jedoch möglichst über den kostenlosen Visa Bargeldservice bei Partnerhändlern wie Aldi Süd, dm, Netto und Rossmann erfolgen, um Gebühren zu vermeiden.
Die Kreditkarte bietet zu Beginn eine zinsfreie Ratenzahlung über drei Monate. Danach ist eine Teilrückzahlung ab 3 % oder mindestens 20 Euro monatlich möglich. Die Raten lassen sich flexibel per App anpassen. Wichtig: Bei Nutzung des Kreditrahmens fallen Sollzinsen in Höhe von 18,77 % (effektiver Jahreszins: 20,47 %) an. Zur Vermeidung dieser Kosten empfiehlt sich die vollständige Rückzahlung der monatlichen Abrechnung.
Vielfliegerprogramme oder integrierte Versicherungen bietet die Karte nicht. Dafür gibt es Cashback bei Buchungen über das Reiseportal Urlaubsplus sowie weitere Rabatte über die Vorteilswelt der Hanseatic Bank.
Alternative zur Barclays Gold Visa: Hanseatic Bank GoldCard
Die Hanseatic Bank GoldCard ist eine vielseitige Visa Karte, die weltweit kostenlose Bargeldabhebungen und gebührenfreie Zahlungen innerhalb der Eurozone ermöglicht. Besonders hervorzuheben ist das Versicherungspaket, das speziell für Reisende attraktiv ist. Die hohen Deckungssummen, wie beispielsweise bis zu 100.000 Euro bei der Auslandskrankenversicherung, bieten zusätzlichen Schutz und Sicherheit.
Im ersten Jahr keine Jahresgebühr
Bei einem Umsatz von über 3.000 Euro entfällt die Jahresgebühr
Die Hanseatic GoldCard ist eine vielseitige Visa-Karte, die sich besonders durch ihre umfangreichen Reiseversicherungen auszeichnet, darunter eine Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung, eine Auslandsreise-Krankenversicherung und eine Flug- und Gepäckverspätungsversicherung.
Die Kreditkarte ermöglicht weltweit kostenlose Bargeldabhebungen und gebührenfreie Zahlungen, auch in Fremdwährungen, was sie zu einer hervorragenden Wahl für Vielreisende macht.
Allerdings sollten Nutzer:innen beachten, dass die Karte standardmäßig auf Ratenzahlung eingestellt ist. Die flexible Teilzahlungsfunktion ermöglicht es, die Rückzahlungsraten individuell anzupassen, jedoch fallen bei der Nutzung der Teilzahlungsfunktion hohe Zinsen an (effektiver Jahreszins: 26,67 % p.a. inklusive Monatsgebühr). Es empfiehlt sich deshalb, Umsätze vollständig zu begleichen. Die Rückzahlungsart kann jederzeit im Online-Banking oder per App geändert werden.
Achtung! Bei Abschluss des Kartenvertrags ist Teilzahlung 3% voreingestellt.
Man muss wissen: bei Teilzahlung werden, unabhängig von dem Tilgungssatz (3%) Sollzinsen fällig, und zwar nicht erst ab Leistung der Teilzahlung am Ende des Monats, sondern sofort, von dem Tag der Umsatzbuchung bis zur Abrechnung am Monatsende.
Bei Vollzahlung hingegen fallen keine Zinsen an.
Das ist absolut unlogisch und ich kann dies nur als Abzocke werten.
Offenbar versucht die Bank hiermit zusätzlich Geld zu kassieren. Bei einer kostenlosen Kredikarte wären solche Maschen vielleicht noch nachvollziehbar, aber diese hier hat eine monatliche Grundgebühr. Zudem ist der Sollzinssatz auch astronomisch hoch (aktuell 17,05 % pro Jahr).
Desweiteren ist der Verfügungsrahmen auf 3000 EUR begrenzt.
Meine Anfrage zur Erhöhung auf 3500 EUR wurde abgelehnt. Es wurde auf Bank-interne Richtlinien verwiesen.
Fazit: Es gibt bessere Karten.
Bewertet am 01. Juli 2025
Philipp Ollenschläger Kreditkarten.com Team
Danke für das ausführliche Feedback. Die voreingestellte Teilzahlung mit einem Mindesttilgungssatz ist bei vielen Kreditkarten gängige Praxis. In den Vertragsunterlagen sowie auf mehreren Informationsseiten wird auf diesen Punkt ausdrücklich hingewiesen. Wer lieber zinsfrei bleiben möchte, kann die Rückzahlungsart ganz einfach im Onlinezugang oder über die App auf 100 Prozent umstellen. Damit wird der offene Betrag vollständig abgebucht und es fallen keine Zinsen an. Zur Kreditrahmen-Erhöhung ist es hilfreich, regelmäßig fristgerecht zu zahlen und gegebenenfalls aktuelle Einkommensunterlagen vorzulegen. Auch ein längerer Zeitraum der Kartennutzung kann sich positiv auf die Entscheidung auswirken.
Vielen Dank nochmals für die offenen Worte. Solche Rückmeldungen helfen dabei, Angebote und Informationen besser einzuordnen und gezielt weiterzuentwickeln.
Alternative zum Barclays Platinum Double: American Express Platinum Card
Die American Express Platinum Kreditkarte ist mit einer Jahresgebühr von 720 Euro zwar deutlich teurer als die Barclays Platinum Double, bietet aber deutlich mehr geldwerte Vorteile wie Reise- und Entertainmentguthaben. Sie richtet sich an Personen mit hohem Einkommen, die viel reisen und Luxus schätzen. Mit dieser Karte profitierst du von Status-Upgrades und Vorzugsbehandlungen bei Fluggesellschaften, Autovermietungen, Restaurants und Hotels. Du nimmst automatisch am Membership Rewards Bonusprogramm teil, bei dem du für jeden Euro Umsatz Treuepunkte erhältst, die du gegen attraktive Prämien, Hotelaufenthalte oder Flugmeilen eintauschen kannst. Außerdem bietet die Karte ein umfangreiches Versicherungspaket, das deine Reisen sicherer und sorgenfreier macht.
Umfassendes Versicherungspaket
Upgrades bei Hotel- und Mietwagenpartnern
Teilnahme am Bonusprogramm Membership Rewards
Jährlich 200 Euro Guthaben für Fahrten mit SIXT Ride und für Reisen
Die Amex Platinum ist ideal für Vielreisende mit gehobenen Ansprüchen. Bei Partner-Airlines, Mietwagenfirmen, Hotels und Restaurants profitieren Karteninhaber:innen von exklusiven Upgrades und bevorzugter Behandlung.
Pro 1 Euro Umsatz gibt es einen Punkt beim Treueprogramm Membership Rewards. Die Punkte behalten mit der Karte dauerhaft ihre Gültigkeit und lassen sich gegen attraktive Prämien eintauschen oder in Flugmeilen umwandeln. Obendrein beinhaltet die Karte ein umfassendes Versicherungspaket, sodass Reisen nicht nur komfortabler, sondern auch sicherer und sorgenfreier werden.
Ich bin seit Jahren überzeugter Nutzer der Platinum. Ein oft übersehener Vorteil, der auch in diesem Testbericht nicht erwähnt wird, ist der Valet-Parking-Service an Flughäfen. Die Karte bietet aus meiner Sicht einen enormen Mehrwert und ist jeden Cent wert. Absolut empfehlenswert!
Alternative zur Barclays Eurowings Kreditkarte Classic: Miles & More Blue
Die Miles & More Blue ist die ideale Einsteigerkarte für Vielfliegende und Meilensammler:innen. Mit jedem Umsatz werden Flugmeilen gesammelt. Pro 2 Euro Umsatz gibt es eine Meile, und bei vielen Partnerfirmen können Extra-Meilen gesammelt werden. Die Meilen lassen sich gegen Freiflüge, Lifestyle-Produkte, Reise- oder Elektroartikel eintauschen. Ab 1.500 Prämienmeilen für Kreditkartenumsätze im Jahr behalten die gesammelten Meilen unbegrenzt ihre Gültigkeit. Die Kartenumsätze können monatlich vollständig oder in flexiblen Teilbeträgen zurückgezahlt werden.
Meilen bei jedem Umsatz sammeln
Extra-Meilen bei bestimmten Partnern erhalten
Meilen verfallen nicht ab 1.500 Prämienmeilen pro Jahr
Die Miles & More Blue Credit Card eignet sich als unkomplizierte Einstiegskarte für alle, die mit dem Meilensammeln beginnen möchten. Für 5,50 Euro im Monat lassen sich Meilen dauerhaft sichern und mit Partneraktionen zusätzlich ausbauen.
Im Unterschied zur Gold Card enthält die Blue Card kein Versicherungspaket, stattdessen können einzelne Zusatzleistungen kostenpflichtig hinzugebucht werden. Damit eignet sie sich vor allem für Personen, die ihre Karte primär zum Sammeln und Einlösen von Meilen nutzen möchten.
Zu beachten sind die Gebühren bei Bargeldabhebungen und Fremdwährungstransaktionen, die die Karte für häufige Auslandseinsätze weniger attraktiv machen. Für alle, die mit überschaubaren Fixkosten Meilen sammeln und von unbegrenzter Meilengültigkeit profitieren wollen, bleibt sie jedoch eine interessante Wahl.
Alternative zur Barclays Eurowings Kreditkarte Premium: Miles & More Gold
Die Miles & More Credit Card Gold ist der Klassiker unter den Vielflieger-Kreditkarten. Herausgegeben von der DKB, sammeln Nutzer:innen pro 2 Euro Umsatz mindestens eine Prämienmeile, die nie verfällt. Diese Meilen können für Freiflüge, Status-Upgrades oder Sachprämien eingelöst werden. Zudem profitieren Karteninhaber:innen von einem umfangreichen Versicherungspaket und telemedizinischer Unterstützung im Krankheitsfall, was die Karte besonders auf Reisen wertvoll macht.
Die Miles & More Gold Credit Card richtet sich besonders an Vielfliegende, die Wert auf eine Kombination aus solidem Reiseschutz, unbegrenzter Meilengültigkeit und zusätzlichen Serviceleistungen legen. Das integrierte Versicherungspaket deckt wichtige Leistungen auf Reisen ab und wird durch telemedizinische Unterstützung sinnvoll ergänzt.
Überaus nützlich ist die unbegrenzte Gültigkeit der gesammelten Prämienmeilen. Dadurch eignet sich die Karte sowohl für Personen, die regelmäßig fliegen und Meilen zeitnah einlösen, als auch für alle, die ihre Meilen langfristig ansparen möchten. Die Einbindung in Partnerprogramme wie Marriott Bonvoy ermöglicht zudem zusätzliche Vorteile in Hotels. Die gesammelten Meilen können flexibel genutzt werden, etwa für Prämienflüge, Upgrades oder Zahlungen über MilesPay.
Parallel zu seinem Journalismus-Studium hat Philipp großes Interesse an Wirtschaftsthemen entwickelt, das sich während seiner Arbeit bei einem großen Medizin-Publisher verfestigt hat. Hier hat er sich häufig mit gesundheitsökonomischen Fragestellungen beschäftigt. Als Vielreisender kennt er schon lange die Vorteile des bargeldlosen Bezahlens. Diese Erfahrungen helfen ihm sehr bei seiner Arbeit als Autor von Ratgebern und Analysen rund um Kreditkarten.
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Zuletzt aktualisiert am 9. Juli 2024
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Hier findest du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.
Gibt es Änderungen bei den Gebühren und Leistungen der Barclays Kreditkarten?
Durch die Übernahme der Bawag kann es zu Änderungen bei den Gebühren und Leistungen der Barclays-Kreditkarten kommen. Es könnten neue Gebührenstrukturen und Leistungsmerkmale eingeführt werden, die verschiedene Aspekte wie Jahresgebühren, Auslandseinsatzgebühren und Zinssätze betreffen. Kund:innen sollten die neuen Vertragsbedingungen der Bawag genau prüfen und sich über alle Änderungen informieren, um Überraschungen zu vermeiden und gegebenenfalls Alternativen in Erwägung zu ziehen.
Werden bestehende Kreditkartenschulden übernommen?
Ja, Schulden, die Kund:innen bei Barclays haben, werden automatisch auf die Bawag übertragen.
Kann ich meine Barclays-Kreditkarte weiterhin nutzen?
Du kannst deine bestehende Barclays-Kreditkarte während der Umstellung weiter verwenden. Bis zur vollständigen Migration auf das Bawag-System bleibt deine Barclays-Karte aktiv. Nach Abschluss der Migration erhältst du von der Bawag eine neue Kreditkarte. Der Übergang sollte nahtlos sein. Achte auf Mitteilungen der Bawag, die genaue Anweisungen enthalten.
Kann ich meine Kreditkarte kündigen, wenn mir die neuen Konditionen nicht zusagen?
Ja, du kannst deine Kreditkarte kündigen, wenn dir die neuen Konditionen nicht zusagen. Sobald die Bawag die neuen Vertragsbedingungen bekannt gibt, kannst du diese prüfen und entscheiden, ob du damit einverstanden bist. Wenn nicht, kannst du deine Kreditkarte ohne Angabe von Gründen kündigen.
Achtung! Bei Abschluss des Kartenvertrags ist Teilzahlung 3% voreingestellt.
Man muss wissen: bei Teilzahlung werden, unabhängig von dem Tilgungssatz (3%) Sollzinsen fällig, und zwar nicht erst ab Leistung der Teilzahlung am Ende des Monats, sondern sofort, von dem Tag der Umsatzbuchung bis zur Abrechnung am Monatsende.
Bei Vollzahlung hingegen fallen keine Zinsen an.
Das ist absolut unlogisch und ich kann dies nur als Abzocke werten.
Offenbar versucht die Bank hiermit zusätzlich Geld zu kassieren. Bei einer kostenlosen Kredikarte wären solche Maschen vielleicht noch nachvollziehbar, aber diese hier hat eine monatliche Grundgebühr. Zudem ist der Sollzinssatz auch astronomisch hoch (aktuell 17,05 % pro Jahr).
Desweiteren ist der Verfügungsrahmen auf 3000 EUR begrenzt.
Meine Anfrage zur Erhöhung auf 3500 EUR wurde abgelehnt. Es wurde auf Bank-interne Richtlinien verwiesen.
Fazit: Es gibt bessere Karten.
Danke für das ausführliche Feedback. Die voreingestellte Teilzahlung mit einem Mindesttilgungssatz ist bei vielen Kreditkarten gängige Praxis. In den Vertragsunterlagen sowie auf mehreren Informationsseiten wird auf diesen Punkt ausdrücklich hingewiesen. Wer lieber zinsfrei bleiben möchte, kann die Rückzahlungsart ganz einfach im Onlinezugang oder über die App auf 100 Prozent umstellen. Damit wird der offene Betrag vollständig abgebucht und es fallen keine Zinsen an. Zur Kreditrahmen-Erhöhung ist es hilfreich, regelmäßig fristgerecht zu zahlen und gegebenenfalls aktuelle Einkommensunterlagen vorzulegen. Auch ein längerer Zeitraum der Kartennutzung kann sich positiv auf die Entscheidung auswirken.
Vielen Dank nochmals für die offenen Worte. Solche Rückmeldungen helfen dabei, Angebote und Informationen besser einzuordnen und gezielt weiterzuentwickeln.