Der Bezahldienst payzy heißt ab sofort Magenta Pay und rückt damit auch namentlich näher an die Deutsche Telekom. Für bestehende Nutzer:innen bleibt das Angebot weitgehend unverändert. Die kostenlose virtuelle Visa Debitkarte und das Cashback-Programm werden fortgeführt.
Die Telekom vereinheitlicht ihren Markenauftritt: Aus payzy wird Magenta Pay, aus der Betreibergesellschaft COSMOTE Payments wird Telekom Payments. Angekündigt hatte der Konzern die Umbenennung bereits Anfang September.
Für bestehende Nutzer:innen hat die Umstellung kaum Auswirkungen. Guthaben, IBAN, Kartendaten und Transaktionshistorie bleiben erhalten. Auch geplante und wiederkehrende Zahlungen werden weiterhin ausgeführt. Erforderlich ist lediglich ein Update der App. Wer das neue Kartendesign auch in der Apple oder Google Wallet sehen möchte, kann die bisherige Karte dort entfernen und anschließend erneut hinzufügen.
Zum Angebot gehört weiterhin eine kostenlose virtuelle Visa Debitkarte. Eine Plastikkarte erhalten Nutzer:innen nicht. Die Karte greift auf das vorhandene Guthaben des Magenta-Pay-Kontos zu und lässt sich mit Garmin Pay, Apple Pay und Google Pay verwenden. Einen Kreditrahmen bietet sie nicht.
Auch das bisherige Cashback-Programm bleibt bestehen. Für berechtigte Zahlungen mit der Debitkarte erhalten Nutzer:innen 1 % des Einkaufswerts in Form sogenannter Coins zurück. Pro Euro Kartenumsatz wird 1 Coin gutgeschrieben, 100 Coins entsprechen 1 Euro. Die gesammelten Coins lassen sich in Euro umwandeln und dem Wallet-Guthaben gutschreiben. Sie verfallen laut Anbieter nicht.
Eine gesonderte monatliche Cashback-Obergrenze nennt Magenta Pay nicht. Allerdings gilt ein monatliches Transaktionslimit von 15.000 Euro, auf das laut Anbieter auch Überweisungen angerechnet werden.
Nicht alle Umsätze berechtigen zum Cashback. Ausgenommen sind unter anderem Bargeldabhebungen, Geldtransfers, Kryptowährungskäufe, Glücksspiel sowie bestimmte Finanztransaktionen und Zahlungen an staatliche Stellen.
Zahlungen in Euro sind mit der Magenta Pay Card kostenlos. Bei Kartenzahlungen in anderen Währungen berechnet Telekom Payments dagegen 2,5 % des Zahlungsbetrags, höchstens 7,50 Euro je Transaktion. Dieselbe Gebühr gilt für Bargeldabhebungen in Fremdwährungen. Bei kleineren Fremdwährungszahlungen übersteigen die Gebühren damit das reguläre Cashback.
Für Bargeldabhebungen in Euro verlangt Telekom Payments keine eigene Gebühr. Da die Karte ausschließlich virtuell ausgegeben wird, benötigst du allerdings einen Geldautomaten, der kontaktlose Abhebungen mit der hinterlegten Karte unterstützt. Ein NFC-Leser allein garantiert noch keine Akzeptanz. Zudem können Automatenbetreiber eigene Entgelte verlangen. Bargeldabhebungen an Supermarktkassen sind derzeit nicht möglich.
Neben der Karte bietet Magenta Pay ein Zahlungskonto mit eigener IBAN und weitere App-Funktionen. Mit „Chat & Pay“ lässt sich Geld senden und empfangen, „Split It“ hilft beim Aufteilen gemeinsamer Ausgaben. Über die digitalen Sparschweine „Piggys“ können Nutzer:innen Geld für bestimmte Ziele zurücklegen.
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