10 Jahre bunq: Neobank meldet 20 Millionen Nutzende
bunq feiert ein Jahrzehnt digitalen Bankings mit einer überarbeiteten App und ehrgeizigen Expansionsplänen. Über 20 Millionen Menschen in Europa nutzen inzwischen die Angebote der niederländischen Neobank. Deutschland zählt dabei zu den wichtigsten Märkten.
Zum zehnjährigen Jubiläum stellt bunq, Europas zweitgrößte Neobank nach Revolut, ein neues App-Design vor, das auf Rückmeldungen aus der Community basiert. Die Anwendung wurde umfassend überarbeitet, um die Bedienung zu vereinfachen und zentrale Funktionen schneller erreichbar zu machen. Mit nur einem Fingertipp gelangen Nutzende nun zu Giro- und Sparkonten, Karten, dem Aktienhandel sowie bunq Crypto. Die neue Oberfläche soll das Finanzmanagement klarer, schneller und intuitiver machen.
Deutschland strategisch wichtig
Deutschland ist nach den Niederlanden der wichtigste Markt für bunq in Europa und spielt eine zentrale Rolle im strategischen Ausbau der Neobank. Das Unternehmen hat sein Angebot hier kontinuierlich erweitert, etwa durch die Einführung von bunq Crypto. Diese Funktion ermöglicht den direkten Zugang zu Kryptowährungen über das bestehende Bankkonto. Zusammen mit klassischen Konten und Investmentoptionen bietet die App ein breites Spektrum digitaler Finanzdienstleistungen.
Blick in die USA: Expansion geplant
Als nächstes Ziel steht für bunq der lukrative US-Markt im Fokus. Um dort aktiv zu werden, plant das Unternehmen die Beantragung einer Broker-Dealer-Lizenz, die notwendig ist, um banknahe Dienstleistungen in den Vereinigten Staaten anbieten zu können.
Gründer und CEO Ali Niknam erklärt, bunq sei gegründet worden, „um die erste Bank zu sein, die die Menschen gerne nutzen“. Heute sei es beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen bereits über die Plattform sparen, investieren und bezahlen. Nun wolle man diesen Fokus weltweit ausrichten, „um das Leben für noch mehr Menschen einfacher zu machen“. Die Expansion in die USA ist Teil der langfristigen Strategie, bunq als globale Alternative im digitalen Banking zu positionieren.
Die bunq-Tarife im Überblick
Die bunq-Abos decken ein breites Spektrum an digitalen Banking-Funktionen ab – vom kostenlosen Basiskonto bis hin zum umfassenden Premium-Angebot mit Investment- und Nachhaltigkeitsoptionen.
bunq Free
Kostenlose Kontoführung und virtuelle Debitkarte
Sparkonto mit 2,01 % Guthabenzinsen
Zugriff auf Aktien und ETFs
Wöchentliche Zinsgutschrift mit Zinseszinseffekt
Kompatibel mit Apple Pay, Google Pay und Fitbit Pay
ür alle, die erste Erfahrungen mit digitalem Sparen und Bezahlen sammeln möchten, bietet bunq Free einen niedrigschwelligen Einstieg. Die virtuelle Debit-Mastercard ist kostenfrei und steht dir direkt nach der Kontoeröffnung zur Verfügung. Für kontaktloses Bezahlen werden Apple Pay, Google Pay und Fitbit Pay unterstützt.
Dein Guthaben ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro abgesichert. Ergänzend steht ein variabel verzinstes Sparkonto bereit. Aktuell erhältst du 3,01 % Zinsen pro Jahr auf Euro-Guthaben, die wöchentlich gutgeschrieben werden. Für Guthaben in US-Dollar oder Britischen Pfund liegt der Zinssatz bei bis zu 3,01 % pro Jahr, ebenfalls mit wöchentlicher Gutschrift.
Bargeldabhebungen sind auf 2 pro Monat begrenzt, kosten 2,99 Euro je Abhebung und sind ausschließlich an Apple- oder Google-Pay-kompatiblen Geldautomaten möglich. Bareinzahlungen sind im Free-Tarif nicht möglich, und eine physische Karte sowie zusätzliche Freiabhebungen gibt es erst in den kostenpflichtigen Tarifen.
Mit dem bunq Update 30 profitiert auch bunq Free vom weiterentwickelten KI-Assistenten Finn, der als erste Anlaufstelle für Support- und App-Fragen dient. Finn hilft dir unter anderem bei der Auswertung deiner Ausgaben, bei Kartenfunktionen und Sparübersichten und ist rund um die Uhr verfügbar.
Ergänzend bietet bunq Free Zugang zum Aktienhandel über die integrierte Funktion „Stocks“, die inzwischen auch in Deutschland verfügbar ist. Investitionen sind bereits ab 10 Euro möglich, inklusive Bruchstückkäufen. Die technische Abwicklung erfolgt über Partner wie Ginmon und Upvest. In den ersten 3 Monaten nach Kontoeröffnung sind Trades bis zu einem Volumen von 100.000 Euro kostenfrei, anschließend fällt im Tarif bunq Free eine Gebühr von 0,99 % pro Kauf oder Verkauf an.
bunq Core bietet ein modernes, nachhaltiges und vollständig digitales Banking. Der Tarif umfasst mehrere Konten mit eigenen IBANs, ein verzinstes Sparkonto mit wöchentlicher Zinsgutschrift sowie automatische Währungsanpassungen bei Auslandszahlungen. Auch die Nachhaltigkeit spielt eine Rolle: Für jeweils 1.000 Euro Kartenumsatz pflanzt bunq einen Baum.
Auf dem variabel verzinsten Sparkonto erhältst du aktuell bis zu 3,01 % Zinsen pro Jahr auf Euro-Guthaben. Neben dem Sparkonto stehen Festgeldkonten mit festen Laufzeiten zur Verfügung. Für eine Anlage über 12 Monate sind aktuell bis zu 2,11 % Zinsen pro Jahr möglich, bei Beträgen bis 100.000 Euro. Der Zinssatz ist während der Laufzeit garantiert, das angelegte Kapital bleibt in dieser Zeit gebunden.
Mit dem bunq Update 30 profitiert bunq Core zusätzlich vom weiterentwickelten KI-Assistenten Finn. Finn dient als zentrale Anlaufstelle für Support- und App-Fragen, unterstützt bei der Auswertung deiner Ausgaben, erkennt Belege automatisch und liest relevante Zahlungsdaten aus. Über eine KI-gestützte Echtzeit-Übersetzung kannst du Supportanfragen in deiner eigenen Sprache stellen, bei Bedarf erfolgt eine Weiterleitung an menschliche Mitarbeitende.
Neu ist außerdem der Zugang zum Aktienhandel über „bunq Stocks“, der bewusst einsteigerfreundlich gestaltet ist. Investitionen sind bereits ab 10 Euro möglich, inklusive Bruchstückkäufen. In den ersten 3 Monaten sind Trades kostenfrei, anschließend fallen Handelsgebühren an. Automatisierte Spar- und Investitionsfunktionen, etwa über aufgerundete Kartenzahlungen, erleichtern den Vermögensaufbau auch ohne Vorerfahrung.
Einschränkungen bestehen bei den Zusatzleistungen: Versicherungen sind nicht enthalten, und jede Bargeldabhebung ist kostenpflichtig. Wer ein digitales, app-basiertes Konto mit Fokus auf Ausgabenübersicht, Automatisierung und Nachhaltigkeit sucht, findet in bunq Core eine solide Lösung. Wer häufig Bargeld nutzt oder auf Versicherungen angewiesen ist, fährt mit einem anderen Tarif womöglich besser.
bunq Pro richtet sich an technikaffine Menschen, die modernes Banking und internationale Flexibilität schätzen. Besonders hervorzuheben sind 25 Unterkonten mit eigener IBAN, 25 virtuelle Karten und 3 physische Karten, die eine vielseitige Finanzverwaltung ermöglichen.
Die ZeroFX-Funktion spart den bei anderen Banken üblichen Fremdwährungsaufschlag von bis zu 3 % und ist damit vor allem für alle relevant, die regelmäßig international zahlen oder reisen. Funktionen wie 1 % Cashback in Restaurants und Bars oder ein tägliches Glücksrad ergänzen das Angebot.
Mit dem bunq Update 30 profitiert bunq Pro zudem vom weiterentwickelten KI-Assistenten Finn, der als zentrale Anlaufstelle für Support- und Finanzfragen dient. Anfragen bearbeitet Finn laut bunq im Schnitt in 47 Sekunden, komplexere Anliegen übergibt er an menschliche Mitarbeitende. Finn hilft dir unter anderem bei Ausgabenanalysen, Kartenfunktionen und Sparoptionen.
Über die Funktion „Stocks“ handelst du in Deutschland Aktien und ETFs direkt in der App, ab 10 Euro und inklusive Bruchstückkäufen. In den ersten 3 Monaten sind Trades bis zu einem Volumen von 100.000 Euro kostenfrei, anschließend gilt für bunq Pro eine reduzierte Gebühr von 0,79 % pro Kauf oder Verkauf. Die Auto-Round-Up-Funktion wurde erweitert, sodass aufgerundete Beträge auf Wunsch automatisch investiert werden. Zusätzlich informieren Krypto-Benachrichtigungen über stärkere Kursbewegungen.
Auf dein Guthaben erhältst du aktuell bis zu 3,01 % Zinsen pro Jahr, wöchentlich gutgeschrieben. Für je 1.000 Euro Kartenumsatz pflanzt bunq einen Baum zur CO2-Kompensation, in Kooperation mit veritree. Weniger vorteilhaft sind die vergleichsweise hohe Jahresgebühr und das Fehlen klassischer Reiseleistungen wie Versicherungen oder Lounge-Zugang. Wer ein funktionsreiches, app-basiertes Konto mit Fokus auf Automatisierung, Multi-Währung und Nachhaltigkeit sucht, findet in bunq Pro eine starke Lösung. Wer vor allem Reiseversicherungen oder ein günstiges Basiskonto will, prüft besser andere Tarife.
bunq Elite richtet sich an Vielreisende und digital affine Menschen, die modernes Banking mit Nachhaltigkeit und erweiterten Funktionen verbinden möchten. Zum Angebot gehören 3 physische Karten, bis zu 25 virtuelle Karten, Multiwährungskonten, Sparfunktionen mit Festgeldoption sowie Zinsen auf dein Guthaben. Ergänzt wird das Paket durch Cashback von bis zu 2 % im öffentlichen Nahverkehr und 1 % in Restaurants und Bars.
Nachdem bunq das Bonusprogramm „bunq Points“ nach kurzer Zeit wieder eingestellt hat, setzt die Neobank erneut auf das Belohnungssystem „Wheel of Fortune“. Statt Punkte zu sammeln, erhältst du bei Kartenzahlungen mit etwas Glück direkte Belohnungen, etwa eine Rückerstattung des Einkaufsbetrags oder eine Baumspende.
Fester Bestandteil bleibt der Nachhaltigkeitsansatz: Für jeweils 100 Euro Kartenumsatz pflanzt bunq einen Baum, dessen Entwicklung du in der App verfolgst. Zusätzlich ist eine Reiseversicherung über Qover enthalten, die unter anderem medizinische Notfälle und Gepäckprobleme abdeckt.
Über das Cashback-Team erzielst du gemeinsam mit bis zu 2 weiteren Personen einen jährlichen Cashback von bis zu 500 Euro pro Person, wöchentlich ausgezahlt und in der App verwaltet. Mit „Stocks“ steht dir zudem der Handel mit über 400 Aktien und ETFs direkt in der App offen, zunächst kostenfrei, danach zu 0,49 % pro Trade (Stand: 2026).
Mit dem bunq Update 30 kommen ein verbesserter KI-Assistent sowie erweiterte Auto-Round-Up-Funktionen hinzu, mit denen du dein Wechselgeld automatisiert investierst.
Für 18,99 Euro im Monat bietet bunq Elite ein umfangreiches Gesamtpaket mit internationaler Ausrichtung. Dank EU-Banklizenz und Einlagensicherung bis 100.000 Euro ist dein Guthaben abgesichert, die Kontoeröffnung läuft vollständig digital und ohne SCHUFA-Abfrage.
Feda ist seit vielen Jahren in der Welt der Finanzen zu Hause und Mitbegründer von Kreditkarten.com. Mit dem Portal möchte er einen Beitrag für mehr Transparenz und Objektivität auf dem Kreditkartenmarkt leisten.
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Zuletzt aktualisiert am 19. Juni 2026
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